Zweimal im Jahr günstige Kleidung für jedermann

Neue Sachen für John Lewis

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Nicht nur Sachen zum Anziehen gab es im Shalom-Haus, sondern auch viel Spielzeug. Kleine Jungs lieben Dinos.

Tangermünde. Es gab auch Männerkleidung – aber nicht viel. Immerhin zwei Hosen fanden sich am Sonnabend beim Kleidercafé im ShalomHaus.

Ansonsten Frauen- und vor allem Kinderkleidung jeglicher Größe, Schuhe, Spielzeug und jede Menge sonstiges Equipment wie Kinderwageneinlagen oder Windeln.

Katharina Hahn (r.) mit ihrem acht Monate alten Sohn John Lewis suchte im Kleidercafé nach „neuen“ gebrauchten Sachen für ihren kleinen Sonnenschein. Wer wächst, braucht auch Platz. Der kleine John Lewis sah es eher gelassen.

„Der Kleiderschrank platzte aus allen Nähten“, meinte Heinz May mit einem Augenzwinkern. Als einziger Mann unter den Anbietern wartete er geduldig auf potenzielle Käufer – gemeinsam mit seiner Frau Roswitha, die den Löwenanteil der ausliegenden Kleidungsstücke beigesteuert hatte. Ihr Mann, so meinte sie schmunzelnd, habe dafür den schweren Koffer tragen dürfen. Das Ehepaar aus Berkau bei Bismark war zum ersten Mal dabei.

Die ersten Interessentinnen fanden sich schon gleich nach Beginn ein. Vor allem junge Mütter wie Katharina Hahn, die mit dem acht Monate alten Sohn John Lewis zum Kleidercafé gekommen war, suchten nach Ausstattung für ihre schnell wachsenden Kleinen.

Schon seit einigen Jahren gebe es dieses Angebot im Frühjahr und im Herbst, erzählte Annette Schulz, Leiterin des Familienzentrums. Kommen und einen Stand einrichten, dürfe jeder, die Resonanz sei ganz unterschiedlich. Im Herbst sei es aber bislang immer sehr gut gelaufen. Das Publikum sei immer bunt gemischt, die Zufriedenheit der Anbieter differenziere: „Es liegt sehr an den Leuten – und den Preisvorstellungen.“

Die Teilnahme am Kleidercafé ist kostenlos, gebeten wird lediglich um eine Spende, die für die Arbeit im Shalom-Haus gedacht ist.

Von Petra Braig

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