„Keine spontane Entscheidung“

Björn Malycha SPD-Bürgermeisterkandidat in Tangermünde

Ein 48 Jahre alter Mann mit graumelierten Haaren, Brille und schwarzen Sacko sitzt an einem Tisch, seine Hände liegen übereinander auf einer roten Mappe.
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Björn Malycha will den derzeitigen Amtsinhaber Jürgen Pyrdok im Amt des Tangermünder Bürgermeisters beerben und hat seine Kandidatur erklärt.
  • VonGünther Krach
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Stadtrat Björn Malycha ist der erste Kandidat, der sich für die Bürgermeisterwahl in der Kaiserstadt am 27. März 2022 bewirbt. Am 11. November hat ihn der SPD-Ortsverein einstimmig für die Bürgermeisterwahl nominiert.

Tangermünde – Der Tangermünder ist seit 2002 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei, er wurde sowohl im Jahr 2014 als auch 2019 in den Stadtrat gewählt. Von 2014 bis 2017 war er Vorsitzender der SPD-Fraktion. Seit 2017 ist der dreifache Vater Referatsleiter im Ministerium Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Vor der Stadtratssitzung am vergangenen Mittwoch sprach die AZ kurz mit ihm über seine Entscheidung, Bürgermeister werden zu wollen. „Das ist doch eine reizvolle Aufgabe, denn auf kommunaler Ebene hat man noch die Möglichkeit, direkt etwas für die Menschen zu bewirken, seine Vorstellungen mitzuteilen und im offenen Dialog die Dinge voranzubringen“, sagte Malycha auf die Frage nach seinen Beweggründen. „Die Bewerbung ist keine spontane Entscheidung, sondern das Ergebnis vieler Gespräche mit der Familie, mit Freunden und Parteimitgliedern“, ergänzte der 49-Jährige noch. Auf die Frage, ob er sich schon Schwerpunkte seiner möglichen zukünftigen Arbeit vorstellen kann, antwortete er: „Da wäre die Sicherstellung einer soliden Haushaltsführung, die Umsetzung des Tourismusmarketingkonzepts, die Weiterentwicklung der städtischen Infrastruktur, die Fortführung der Altstadtsanierung und die Entwicklung der Ortsteile. Zuallererst muss der Bürgermeister aber die Leistungsfähigkeit der städtischen Verwaltung sicherstellen“, beendete er das kurze Gespräch.

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