Richtfest für das eigene Domizil / „Möge der gesamte Bau ewig halten“

Marathonverein will im Sommer einziehen

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Im August 2017 wurde der erste Spatenstich für das neue Vereinsdomizil gesetzt, jetzt steht der Rohbau. Im Sommer soll das neue Heim bezugsfertig sein.

gk Tangermünde. Schon von Weitem war kürzlich die Richtkrone auf dem Dach des zukünftigen Vereinshauses im Gewerbegebiet zu sehen, obwohl es nur ein Erdgeschossbau ist.

Neben der Richtkrone standen der Vorsitzende des Vereins Thomas Staudt, sein Stellvertreter Karsten Birk-holz, Vorstandsmitglied Bernd Ebert und Planer Hartmut Böwe, weiterhin die Zimmerer und deren Chef Friedhelm Wehner, der den Richtspruch an die Bauherren und die unten stehenden Gäste richtete.

Friedhelm Wehner hielt den Richtspruch. Danach wurde mit einem kleinen Umtrunk alles nach altem Brauch besiegelt.

Unter den Gästen war auch Landrat Carsten Wulfänger und in Vertretung des Tangermünder Bürgermeisters kamen Birgit Herzberg, die Stadträte Hildegard Wynands und Reinhild Häusler. Carola Schulz, Vorsitzende des Kreissportbundes, sowie langjährige Trainer und Läufer des Vereins waren ebenfalls zugegen.

„Möge der Dachstuhl, ja der gesamte Bau, ewig halten“, wünschte der Redner abschließend, „was ich auch hoffen will“, ergänzte Staudt mit einem Augenzwinkern. Er war es auch, der dann den letzten Nagel in den Dachstuhl einschlug, ein alter Brauch. Mit einem kleinen Umtrunk wurde alles besiegelt.

Im großen Mehrzweckraum erklärte Thomas Staudt (v.l.), Vorsitzender des Elbdeichmarathonvereins, Birgit Herzberg, Carola Schulz und weiteren Gästen die Details. 

Bei einem Rundgang durch den Rohbau waren alle Räumlichkeiten inklusive des großen Mehrzweckraumes zu besichtigen. 320 Quadratmeter groß ist die Grundfläche des Vereinsheims, das auch eine kleine Küche und eine behindertengerechte Toilette beherbergt. Zirka 400.000 Euro kostet der Neubau, den das Land mit 160.000 Euro, die Stadt mit 100.000 Euro und der Sportbund mit 20.000 Euro unterstützt. Der Verein selbst steuert 120.000 Euro bei.

In dieser Woche kommen die Dachdecker, dann die Fensterbauer, die Heizungs- und Sanitär-Monteure und zuletzt die Maler, informierte Staudt. Im Sommer soll der Bau bezugsfertig sein, was bedeutet, dass die Errichtung nur ein Jahr gedauert hat. Damit können dann alle Utensilien, die der Verein über mehr als zehn Jahre angesammelt und in mehreren Lagern in der Kaiserstadt verstaut hat, in dem großen Vereinsheim konzentriert werden. „Vielleicht bleibt auch noch Platz für Mieter wie die Reha-Sportler, die den Mehrzweckraum nutzen könnten“, sagte Staudt.

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