Neue Spielanlage für Tagesstätte im Rohbau / Zum Kindertag soll alles fertig sein

„Kleine Ritter“ dürfen bald lostoben

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Bero Schulze rüttelt den Untergrund der Spielfläche neben den Rohrhülsen für das Netz fest. 

Tangermünde. Die Bäume sind gefällt, ihre Stümpfe beseitigt und Mutterboden abgetragen: Jetzt wird der Unterboden für das neue Spielfeld der Johanniter-Kindertagesstätte „Kleine Ritter“ in Tangermünde eingebracht.

„Bis Ende Mai müssen wir damit und mit weiteren Arbeiten fertig sein“, sagt Bero Schulze, Mitarbeiter der Firma Schreiber, der AZ. Das Stendaler Unternehmen ist auf Landschafts- und Wegebau spezialisiert.

Der Mitarbeiter war diese Woche damit beschäftigt, das von einem Kollegen angefahrene Mineral, das den Untergrund für die neue Spielfläche bildet, mit einer Rüttelplatte zu verfestigen. „Auf dieses wasserdurchlässige Material kommt dann eine ebenfalls wasserdurchlässige Folie, eine Art Kunstrasen, damit der Platz auch nach Regen genutzt werden kann“, berichtet er.

Der Fertigstellungstermin Ende Mai sei also realistisch und bewusst gewählt, schließlich ist am 1. Juni Kindertag, und da soll die Spielanlage feierlich eröffnet werden, „so ist jedenfalls der Plan“, erklärt Kita-Leiterin Angela Grützmann. Bis dahin ist aber noch einiges zu tun: Zum Abgrenzen wird eine Hecke gepflanzt und Masten müssen noch gesetzt werden. An ihnen werden Netze angebracht, die verhindern sollen, dass Bälle auf die Straße fliegen. Die Hülsen für die Masten sind bereits im Erdreich. Zuletzt wird dann noch das Spielfeld angeliefert, das eine Bande haben wird. Auch zwei Tore und Spielgeräte sind dabei. Die verbleibende schmale Fläche vor der Spielanlage in Richtung Zugang zur Einrichtung soll erst einmal mit Mulch belegt, im Herbst aber mit Blumen und anderen Gewächsen bepflanzt werden. Dort soll ein Lehrgarten entstehen.

Die circa 200 Jungen und Mädchen im Alter von null bis sechs Jahren, die die Spielfläche im Rotationsprinzip nutzen werden, freuen sich schon sehr darauf. Genau wie ihre Eltern, die tatkräftig mitgeholfen haben, einen Teil der Kosten dafür aufzubringen. Dafür war Papier gesammelt und verkauften worden. Einige Eltern, aber auch Sponsoren gaben Geld, sodass rund 7000 Euro zusammen kamen. Der Johanniter-Orden erhöhte die Summe dann auf die veranschlagten 25 000 Euro.

Von Günther Krach

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