Feuerwehren Tangermünde, Miltern und Stendal räumen gefährliche Verunreinigung von den Straßen

170 Kilo Bindemittel lösen kilometerlange Dieselspur auf

Von Tangermünde bis nach Arnim war Kraftstoff ausgelaufen.
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Von Tangermünde bis nach Arnim war Kraftstoff ausgelaufen.

Tangermünde/Arnim – Weit über die geografischen Grenzen der Kaiserstadt-Einheitsgemeinde hat die Feuerwehr Tangermünde ein Dieselspur-Einsatz beschäftigt. Bereits am Dienstag war die Ortsfeuerwehr zu ihrem zweiten Einsatz im neuen Jahrzehnt alarmiert worden.

Die Spur einer unbekannten Flüssigkeit war zunächst in der Querstraße in Tangermünde gesichtet worden. Daraufhin rückten gegen 9. 23 Uhr elf Kräfte mit drei Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus.

Nach dem Eintreffen bestätigte ein Test mit Ölnachweispapier die gemeldete Lage. Demnach handelte sich um Diesel. Es wurde daraufhin stets der Flüssigkeitsspur folgend, Ölbindemittel auf die Straße aufgetragen. Der Leitungsdienst fuhr währenddessen der Spur hinterher. Es stellte sich im Verlauf des Einsatzes eine Schadenslage größeren Ausmaßes dar.

Deswegen wurde die Feuerwehr Miltern nachalarmiert. Auch Polizei und Kreisstraßenmeisterei, Ordnungsamt und Bauhof der Stadt Tangermünde sowie die Ölwehr des Landkreises sind gerufen worden. Die Dieselspur durchquerte in Tangermünde die Breitscheidstraße, die verlängerte Carlbauer-Straße, Käthe-Kollwitz-Ring, Schwarzen Weg, Langensalzwedler Weg und Arneburger Straße. Die gefährliche Verunreinigung führte weiter bis in den zur Kreisstadt Stendal gehörenden Ortsteil Arnim.

Bis dorthin übernahmen Kreisstraßenmeisterei und die Landkreis-Ölwehr die Gefahrenabwehr. In Gemeinden der Hansestadt kam die Feuerwehr Stendal zum Einsatz.

Zwischenzeitlich wurde der Verursacher ermittelt. Der Bauhof unterstützte später beim Wegräumen des Ölbindemittels, wovon 170 Kilogramm benötigt wurden. Die Einsatzstellenübergabe erfolgte an einen Ordnungsamtsmitarbeiter. Für Kräfte der Feuerwehr Tangermünde endete der Einsatz gegen 11.45 Uhr.  kr

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