Erst bauen, dann gestalten

Jugendförderndes Projekt: Graffitiwand am Tanger soll vergrößert werden

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An die Graffitiwand soll angebaut werden: Zusammen mit den Jugendlichen der Stadt möchte der Verein „Homegrown“ die Fläche erweitern.

Tangermünde – Es mag immer noch einiges zu tun sein am Skaterplatz unweit des Tanger, doch das dieser immer mehr Form annimmt, dafür setzen sich der Verein Homegrown und die Jugendlichen der Kaiserstadt ein.

„Wenn nächstes Jahr die Skateranlage steht, dann soll es ein Sammelpunkt werden zum Skaten, für Graffiti und Basketball“, berichtet Vereinsvorsitzender Robby Klarowitz jüngst dem Sozialausschuss.

Nachdem im letzten Herbst ein Grill aufgebaut und der Weg zum Pavillon gepflastert wurde (AZ berichtete), soll nun die Graffitiwand erweitert werden. „Bevor Häuser angeschmiert werden, ist die Wand immer frei zugänglich und öffentlich nutzbar“, so Klarowitz zu dem Projekt.

Denn wie auch im letzten Jahr beratschlagt der Sozialausschuss darüber, wohin die im Haushalt eingeplanten 3000 Euro für die Förderung von Kinder- und Jugendprojekten fließen sollen. Die Idee des Vereins stößt schon mal auf Begeisterung bei den Mitgliedern der Gremien.

Etwa zwölf bis 16 Kinder und Jugendliche könnten in die Erweiterung der Graffitiwand mit einbezogen werden. Gemeinsam soll Material gekauft und eine Bretterwand aufgebaut werden. „Vom Fundament bis zur letzten Schraube“, soll gemeinsam daran gearbeitet werden. „Wir wollen so viel bauen, wie das Geld reicht“, berichtet der Vereinsvorsitzende. 700 Euro wurden bei der Stadt beantragt und auch gewährt.

Weitere finanzielle Unterstützung haben auch der Kultur- und Museumsverein sowie Kegler und Angler beantragt. Während der Beratschlagung des Gremiums wird eines ganz deutlich: Es bedarf dringend einer Vereinsförderungssatzung, in der die Eckpunkte für derartige Finanzspritze für die Zukunft festgehalten werden.

VON LAURA KÜHN

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