„Ida“ und die Pinguine sind zurück

Tangermünde investiert 90.000 Euro in die Rekonstruktion der Parkanlage

Noch sitzen die beiden Pinguine buchstäblich auf dem Trockenen. Wie der überarbeitete Brunnen an der Ecke Linden-/Grete-Minde-Straße in Tangermünde aussehen wird, ist bereits erkennbar. Foto: krach
+
Noch sitzen die beiden Pinguine buchstäblich auf dem Trockenen. Wie der überarbeitete Brunnen an der Ecke Linden-/Grete-Minde-Straße in Tangermünde aussehen wird, ist bereits erkennbar. Foto: krach

Tangermünde – Die Umgestaltung der Grünfläche an der Ecke Linden-/Grete-Minde-Straße in einen kleinen Park wird innerhalb der Tangermünder Bevölkerung mit großem Interesse verfolgt und diskutiert (AZ berichtete).

Seit Anfang der Woche stehen nun auch die bronzene Statue „Ida“ sowie die beiden Pinguine wieder an ihrem angestammten Platz.

Seit 1938 standen die Figuren dort. Die Pinguine verschwanden, im Frühjahr auch die Ida. Im Laufe der Jahrzehnte war die Anlage verwittert, teilweise beschädigt, so auch die Marmorplatten, auf denen die Figuren standen. Einige Platten fehlten ganz.

Ida kommt restauriert zurück, sie hatte Einschüsse aus der Kriegszeit, ihre Patina, eine Schutzschicht, jedoch blieb. Die Pinguine sind Duplikate. Damit alles wieder eine Einheit bildet, Wasser aus den Pinguinen ins Becken sprudelt, der von Sitzgelegenheiten gesäumte Weg zum Becken führt und der kleine „Park“ bepflanzt ist, wird noch etwas Zeit vergehen.

Gegenwärtig sind Mitarbeiter eines Tangermünder Bauunternehmens dabei, die Grundlagen für die Wasserver- und -entsorgung zu schaffen. Dazu ist ein unterirdisches Becken mit Filteranlage für die Wasseraufbereitung notwendig. „Das wird eine Stendaler Spezialfirma einbauen“, erklärt Ariane Günzel, in der Stadtverwaltung für Denkmalschutz und Stadtsanierung zuständig.

20 Prozent der 90.000 Euro für die Wiederherstellung der Parkanlage inklusive Brunnen trägt die Stadt. (Von Günther Krach)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare