Anerkennung bei neunter Tangermünder Bürgerpreis-Verleihung

Hilfe aus Verein und Kirche: „Aller Ehren wert“

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Pfarrer Gambke und seine Helfer und Regine Schönberg mit alten und neuen Vorstandsmitgliedern des Hanseringes, vorn Hildegard Wynands.

gk Tangermünde. Wer Hilfe braucht, kann sich an allerlei Organisationen wenden: staatliche, private oder ehrenamtliche. Der Vorteil bei den Ehrenamtlichen ist, dass die Hilfe fast kostenlos ist.

Die Menschen, die dabei helfen, zu ehren, das ist dem Ortsverband der CDU in Tangermünde seit Jahren ein Bedürfnis. So wurde in diesem Jahr bereits der neunte Bürgerpreis vergeben. Während sich der Hansering um die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt bemüht, hat sich die katholische Kirchengemeinde mehr auf die wirtschaftlich schwachen Menschen konzentriert, die Emigranten. „Das ist aller Ehre wert“, meinte Hildegard Wynands, Vorsitzende der Frauenunion und stellvertretende Ortsvorsitzende der Christdemokraten.

Marlies Köhn, ehemalige langjährige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung und Laudatorin für den Hansering, hat mit allen Vereinsvorsitzenden von Anke Herrmann bis Frank Döbbelin, der den Hansering die vergangenen 16 Jahre leitete, zusammengearbeitet und weiß um die Erfolge, aber auch Probleme dieser Tätigkeit. Mit dem Ringen um gemeinsame Öffnungszeiten, Beteiligung an Veranstaltungen, Spenden, Sonderaktionen und lange Wochenenden bis hin zu den jetzt tollen Festen, Weihnachtsmärkten, offenen Höfen und vielen anderen Aktionen, wie die „Brötchentaste“ hat sie die Entwicklung begleitet.

Sebastian Stoll, der sich als Zweiter Beigeordneter des Landrates um die Belange von Flüchtlingen kümmert, war Laudator für Pfarrer Michael Gambke und seine Helfer. Er sprach über Unterbringung, Beschulung und Betreuung dieser Menschen. „Dabei ist die Hilfe in Tangermünde nicht nur eine Stütze, sondern von großer Bedeutung gewesen“, sagte er. „Ihr arbeitet hier so gut, dass schon Verwandte der Tangermünder Emigranten nach Tangermünde wollen“, ergänzte er. Besonders die katholische Kirchengemeinde, die viele Spenden, vor allem Hausrat einwarb, verdient dabei besonderen Dank.

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