Bäume müssen an der Stendaler Straße weichen

Tangermünde: Großbaustelle geht in zweite Runde

Bei Tiefbauarbeiten wurden die Wurzeln der Bäume an der Stendaler Straße beschädigt und wurden nun gefällt.
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Bei Tiefbauarbeiten wurden die Wurzeln der Bäume an der Stendaler Straße beschädigt und wurden nun gefällt.

Tangermünde – Nach der Fertigstellung des Neustädter Platzes im vergangenen Jahr, geht es nun an den zweiten Bauabschnitt an der Stendaler Straße in Tangermünde: der Abschnitt zwischen Neustädter Platz bis an die Kreuzung August-Bebel-Straße und Lindenstraße.

Da die neuen Versorgungsleitungen schon 2019 in die Erde gebracht wurden, geht es jetzt nur noch um die Straßendecke, teilweise aber auch um die Fußwege, die im Kleinsteinpflaster einen Plattenstreifen bekommen sollen. Dafür sollen Natursteinen, ähnlich wie auf dem Neustädter Platz, benutzt werden, allerdings in verschiedenen Formaten.

„Da bei den Tiefbauarbeiten auch Wurzeln der angrenzenden Bäume beschädigt wurden, was sich nicht vermeiden ließ, werden die in ein paar Jahren absterben“, berichtet der zuständigen Amtsleiter der Tangermünder Stadtverwaltung. Deshalb müssten die Bäume schon jetzt weichen. Die Baumfällung war bereits im Projekt der Baumaßnahme eingeplant, genauso wie die Ersatzpflanzung, erklärt der Amtsleiter auf Nachfrage.

Außerdem soll an der Einfahrt in die Straße aus Richtung Neustädter Platz eine Haltebucht für zwei Touristen-Busse angelegt werden, weshalb der dortige Baum ebenfalls weichen musste.

Auf der gegenüberliegenden Seite soll eine Parkbucht geschaffen werden, die für Pkw und Fahrräder mit Elektroantrieb genutzt werden soll. Zwei entsprechende Ladesäulen werden dort installiert.

In Richtung Kreuzung sollen ebenfalls Parkbuchten gebaut werden. Im Projekt sind des Weiteren behindertengerechte Straßenübergänge mit Indikatoren geplant, so wie sie bereits rund um den Neustädter Platz angelegt sind. Die bestehenden Straßenlampen sollen auf LED-Beleuchtung umgerüstet und die alten Verkehrsschilder erneuert werden.

Spätestens Mitte März, wenn kein Bodenfrost mehr herrscht, soll der Straßenbau in Angriff genommen werden. Geht alles gut, wird die Baumaßnahme im Juli abgeschlossen, berichtet der Amtsleiter.

VON GÜNTHER KRACH

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