Buch über Spanplattenwerk Tangermünde

Zeitzeugen gesucht

Eine alte Zeitungsseite liegt auf dem Tisch.
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Auszug aus der Bilanz der SED-Kreisleitung, Rat des Kreises und Rat der Stadt nach dem 8. Parteitag.
  • VonGünther Krach
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Spurensuche: Stadtführer Rolf Bergande, der zu DDR-Zeiten im VEB Faser- und Spanplattenwerk (FSW) Tangermünde arbeitete, wurde von einem Sachbuchautor gebeten, ihm bei der Recherche zu seinem geplanten Buch über die Holzindustrie inklusive der Möbel- und Spanplattenwerke in der ehemaligen DDR behilflich zu sein.

Tangermünde – Bergande besitzt noch einige „Erinnerungsstücke“ aus seiner damaligen Betriebszugehörigkeit, die aber den Ansprüchen des Autors nicht genügen. Auch der Rückgriff auf noch vorhande-nes „Material“ bei einigen seiner damaligen Kollegen scheint nicht zu reichen. Deshalb bittet Bergande jetzt die Öffentlichkeit um Unterstützung. Benötigt werden alte Zeitungsartikel, vielleicht sogar aus der damaligen FSW-Betriebszeitung „Echo“ sowie Fotos, Brigadetagebücher und sonstige Schriftstücke. Benötigt werden in diesem Zusammenhang auch Angaben zum ehemaligen Heizkraftwerk, das noch bis nach 1990 Wärme lieferte, Angaben zur ehemaligen „Zentralen Werkstatt“, jetzt „Minda Industrieanlagen“, und Informationen zu weiteren seinerzeit ausgegliederten Firmen. Wer Unterstützung leisten möchte, kann sich bei Rolf Bergande in Tangermünde, Schillerstraße 9, Telefon 43177, melden. Unterlagen oder Informationen nehmen aber auch seine ehemaligen Kollegen Herbert Alexy in der Tangermünder Kirschallee 32, Heinz Martini in der Neuen Straße 32, Hans-Jörg Dienst in der August-Bebel-Straße 106, Harald Liebisch im Restaurant „Zur Post“ in Tangermünde oder Eckehard Wolkenhaar in Wust, Siedlung Nr. 8, entgegen. Stadtführer Rolf Bergande hofft auf rege Unterstützung.

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