Spielplatzerweiterungen und Spritztiere sollen Nachwuchs begeistern

Freibad Tangermünde: Neuer Parkplatz für Räder geplant

+
Im kommenden Jahr soll der Abstellbereich für die Fahrräder befestigt und feste Ständer installiert werden.

Tangermünde – Wie heißt es so schön: Nach der Saison ist vor der Saison. Im Moment mag es zwar keinen Badebetrieb im Tangermünder Freibad geben, doch wenn im kommenden Jahr die Temperaturen steigen, sollen Badenixen wieder ganz auf ihre Kosten kommen.

Dann soll es auch einige Neuheiten zu bewundern geben.

„Wir sind dabei und stehen vor Abschluss der Arbeiten an den Wassertieren“, teilt Dietmar Schiess, Betriebsleiter der Stadtwerke, auf AZ-Anfrage mit. Neben den spaßigen Gefährten im kühlen Nass können sich die jüngsten Badbesucher auch über die Erweiterung des Spielplatzes freuen. Drei Schaukeltiere, eine Wippe, sowie eine Kinderschaukel sollen den Mädchen und Jungen in Zukunft viel Freude bereiten. „Es kommen viele junge Familien“, berichtet Schiess von den Beobachtungen im Freibad. Somit seien die Neuheiten für die Jüngsten durchaus lohnenswert.

Angenehm vor allem für ältere Badbesucher sind hingegen die zehn Bänke, welche noch aufgestellt werden sollen.

Auch im kommenden Jahr soll im Tangermünder Freibad laut Konzept zur Steigerung der Attraktivität weiter gewerkelt werden. So der Haushalt für 2020 es zulässt, soll eine Flächenbefestigung des Fahrradabstellbereichs erfolgen. Auch feste Ständer für Räder sollen installiert werden. Momentan müssten diese noch umständlich von Mitarbeitern nach draußen getragen werden, so Schiess. Ob die Neuheiten noch vor dem Saisonstart oder während des Badbetriebes umgesetzt werden, sei momentan noch offen.

Das Beachvolleyballfeld, welches so manchem Stadtrat in einigen Ausschussdiskussionen vor allem für Teenager und junge Erwachsene auf der Seele brannte, solle laut aktueller Planung nicht vor 2022 umgesetzt werden. „Wir haben ja ein Volleyballfeld“, beschwichtigt Schiess. „Es ist eben nur nicht Beach.“ Stattdessen gebe es die Möglichkeit zum gemeinsamen Baggern, Pritschen und Schlagen im Sand auf dem Sportplatz. Wenigstens 17.000 Euro werde die Stadt für diese Attraktivitätssteigerung locker machen müssen, weiß der Leiter der Stadtwerke bereits.

VON LAURA KÜHN

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare