Kultusminister Stephan Dorgerloh will Bismarck-Museum erhalten

Finanzierug gesichert

Die nachgebaute Kanone aus Bismarcks Zeit fasziniert Kultusminister Stephan Dorgerloh (v.l.), Bernd Witt, Ralf Bergmann und Alfons Dobkowicz gleichermaßen. Foto: Krach

Schönhausen. „Das Museum muss weiter bestehen“, ist die Quintessenz des gestrigen Besuches von Kultusminister Stephan Dorgerloh im Bismarck-Museum, bevor er anschließend nach Schollene fuhr.

In Schönhausen interessierte ihn vorrangig die Wirkung und die Zukunft des Bismarck-Museums, in Schollene die aktuelle Schulpolitik in der Region. Begleitet wurde der Minister vom Landtagsabgeordneten Ralf Bergmann, empfangen von Bernd Witt, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Elbe-Havelland, und dem örtlichen Bürgermeister, Alfons Dobkowicz.

Vor allem ging es um die weitere Existenz und den möglichen Ausbau des Bismarck-Museums, zumal im April 2015 der 200. Geburtstag Bismarcks zu feiern ist. „Dafür beginnen wir heute die Weichen zu stellen“, fasste der Minister zusammen. Im Museum empfingen ihn der geschäftsführende Vorstand der Bismarck-Stiftung, Prof. Dr. Ulrich Lappenküper, und die Leiterin des Museums in Schönhausen, Dr. Andrea Hopp. Ein kurzer Besuch des angrenzenden Parks, in dem die nachgebauten Kanonen aus Birmarcks Zeit stehen. Nach dem Rundgang durchs Museum war der Minister beeindruckt vom komprimierten, aber aussagekräftigen Inhalt des Museums, das das Leben des ehemaligen Reichs-kanzlers von seiner Geburt in Schönhausen bis zu seinem Tod und darüber hinaus, dokumen-tiert. Auch die Sprengung des Schlosses im Jahre 1958 ist dargestellt. Der Minister war das erste Mal in diesem Museum und vernahm interessiert die geschichtsträchtigen Ausführungen von Dr. Hopp. Dobkowicz glaubt, dass das Museum noch effektiver arbeiten könnte, wenn die Stiftung die Leitung und Unterhaltung alleine übertragen bekäme, was Lap-penküper aber ausschloss.

„Über die vor allem umstrittene Finanzierung des Museums beziehungsweise der Außenstelle muss nach 2015 letztendlich entschieden werden. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Finanzierung durch Stadt, Kreis, Land und Stiftung gesichert“, wusste Dorgerloh und verwies auf die jetzt erst einmal anstehenden Schritte.

Von Günther Krach

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