Bölsdorfs Ortsbürgermeister stellt sich vor die Bewohner der Bergstraße

Finanzielle Möglichkeiten werden überschritten

Immer wieder sammelt sich Regenwasser auf der Bergstraße in Bölsdorf. Die Sanierung und vor allem eine vernünftige Entwässerung überschreiten die finanziellen Möglichkeiten der Einwohner. Foto: Wagner
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Immer wieder sammelt sich Regenwasser auf der Bergstraße in Bölsdorf. Die Sanierung und vor allem eine vernünftige Entwässerung überschreiten die finanziellen Möglichkeiten der Einwohner.

Tangermünde/Bölsdorf. Der Tangermünder Bauausschuss beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Bölsdorfer Bergstraße. Diese soll ausgebaut und vor allem entwässert werden. Auch dieser Tage ist der Weg mit großen und kleinen Pfützen gespickt.

Architekt Udo Nippert erklärte das Bauvorhaben. So soll die Fahrbahn des derzeit eher schmalen Weges dann 3,5 Meter betragen und gepflastert werden. Für die Entwässerung sollen Pflasterrinnen in der Fahrbahn angelegt werden. Diese würden das Regenwasser nach unten ableiten und über Kastenrinnen zu einer neu zu errichtenden Mulde parallel zur Deichstraße weiterleiten. Außerdem soll es einen Wendehammer geben. Dafür müssen zwei Bäume gefällt werden, die aber an anderer Stelle ersetzt werden sollen.

Was sich im Vorfeld der Maßnahme schon angedeutet hatte, sprach Dieter Melzer als Ortsbürgermeister von Bölsdorf während der Sitzung aus: „Die Sanierung der Bergstraße inklusive der Entwässerung, vor allem für Starkregen, überschreitet die finanziellen Möglichkeiten der Anlieger.“ Denn ein wirkungsvoller Ausbau der Straße inklusive Entwässerung würde fast 100 000 Euro kosten, hatte Nippert errechnet.

„Damit würden auf einige Anlieger Kosten in Höhe von mehreren tausend Euro zukommen“, wusste Melzer. „Aus diesem Grund hat auch der Ortschaftsrat die Maßnahme in diesem Umfang abgelehnt“, ergänzte er. Jörg Jensen (CDU), Vorsitzender Bauausschuss, erklärte daher, dass „der Antrag zum Ausbau der Straße zurückgestellt wird, bis kostengünstigere Vorschläge existieren.“ Preisgünstigere Varianten der Entwässerung der Bergstraße werden für die Entlastung der Anwohner weiterhin gesucht.

Von Berit Wagner und Günther Krach

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