Auch Schwimmmeister brühten in Sommerhitze

Schwimmmeister berichtet: Erfrischung nur im Ernstfall

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Der Strudel geht an und die Badegäste lassen sich begeistert davon mitreißen.

Tangermünde – Temperaturen um die 34 Grad lassen bei den Meisten vor allem einen Wunsch ganz besonders laut werden: nämlich den, nach Abkühlung. Kein Wunder, dass zahlreiche Freibadbesucher Schwimmmeister Heiko Bartels um seinen Beruf beneiden.

Volles Haus im Freibad: Die Fahrradständer sind voll, die Gäste nutzen das schöne Wetter.

Doch im AZ-Gespräch verrät der 54-Jährige: auch als Schwimmmeister verbringt er nicht allzu viel Zeit im Wasser. Sondern nur, wenn es der Notfall erfordert - und auf den hoffe schließlich niemand. Stattdessen heißt es für Bartels ausharren - zum Glück im Schatten. Rutsche, Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken werden im Auge behalten. Die körperlich schweren Aufgaben werden auf die Morgen- oder Abendstunden verlegt, wenn es nicht so heiß ist.

Auch das Wasser hat schon 23 Grad.

Richtig stressig werde es für den Schwimmmeister, wenn Eltern nicht entsprechend auf ihre Nachwuchs aufpassen. „Und die Kinder noch nicht mal schwimmen können“, berichtet der Schwimmmeister. Bislang sei in dieser Saison im Tangermünder Freibad jedoch alles im grünen Bereich gewesen. Am Mittwoch ist es besonders voll - „Jedenfalls im Vergleich zu den letzten Tag“, merkt der 54-Jährige an.

Die fünfjährige Kate genießt die Abkühlung.

Für die Besucher mag Bartels Beruf als Traum erscheinen. Im AZ-Gespräch verrät der Schwimmmeister mit einem Schmunzeln allerdings den geheimen Traum seiner Zunft: „Bei warmen Wetter im eigenen Bad schwimmen gehen.“

VON LAURA KÜHN

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