Anwohner der Friedrich-Ebert-Straße wollen neue Regeln nicht akzeptieren / Festes Schild geplant

Zu eng: Amt verhängt Parkverbot

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Mit dem Parken auf beiden Seiten soll ab März Schluss sein: Für Abfallentsorgungsfahrzeuge und die Feuerwehr ist die Friedrich-Ebert-Straße oft schwer passierbar.

Tangermünde. Gleich die erste Beratung des Ausschusses für Bau, Umwelt und Verkehr im neuen Jahr haben Einwohner genutzt. Es ging zwar um mehr als nur Parkverbote, aber die betroffenen Bürger interessiert eben das.

Das waren die, die in der Friedrich-Ebert-Straße wohnen, nicht die schmalste Straße von Tangermünde, aber wenn auf beiden Seiten geparkt wird, gebe es weder für Müllfahrzeuge noch Feuerwehr ein Durchkommen.

Das Schild in Richtung Schulenburg-Straße verschwindet.

Darüber klagten bereits seit Längerem auch die Führer der Abfallentsorgungsfahrzeuge. Deswegen hat das Tangermünder Ordnungsamt eine Beschlussvorlage erarbeitet, die das Parken auf einer Seite ganz oder nur montags verbietet, wenn die Entsorgung erfolgt. Ordnungsamtsmitarbeiter Michael Classe – seines Zeichens auch Feuerwehrmann – erklärte, dass das die neue Parkregelung auf Zählungen und Messungen beruhe. Wegen der zu geringen Breite soll im Bereich zwischen Stendaler Straße und Karlstraße montags nur einseitig geparkt werden dürfen. Im Bereich zwischen Karlstraße und Fritz-Schulenburg-Straße soll montags ein Parkverbot auf beiden Seiten gelten. Eine mehrmalige Zählung parkender Fahrzeuge habe ergeben, dass alle Wagen auf einer Seite Platz finden würden. So soll die mobile Beschilderung zum 1. März durch feststehende Parkverbotschilder ersetzt werden, kündigte der Sachgebietsleiter an.

Die Stadt könne sich dieser Festlegugen nicht entziehen, erfuhren die Anlieger. Ein Teil von ihnen will das aber nicht akzeptieren. „Sollte die Straße saniert werden, könnte sie auf Kosten der Gehwege verbreitert werden. Damit könnte das Parkverbot dann wieder aufgehoben werden“, schloss Classe seine Ausführungen.

Von Günther Krach

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