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Tangermünde: Entwurf für neuen Radweg bestätigt

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Eine Zeichnung weist in einer verschiedenfarbigen Darstellung einen Radwegnaubau am Rande einer Stadt aus.
Die am Donnerstag im Ausschuss für Bau, Umwelt und Verkehr vorgestellte Entwurfsplanung für den Radweg. Sofern die Fördermittel rechtzeitig bereitstehen, kann mit dem Bau noch in diesem Jahr begonnen werden. © Günther Krach

Einstimmig wurde vom Tangermünder Ausschuss für Bau, Umwelt und Verkehr am Donnerstagabend die Entwurfsplanung des Ingenieurbüros Peter Pickler aus Jarchau zur Errichtung eines Radweges neben der Heerener Straße zwischen der Mozartstraße und dem Hohlen Weg bestätigt.

Tangermünde – Der Bau des Radweges neben der Kreisstraße 1037 erfolgt auf der Basis des Grundsatzbeschlusses des Stadtrates vom 21. Mai 2021, als auch die Vereinbarung mit dem Landkreis über den Radwegbau beschlossen wurde. Die Maßnahme ist auch Bestandteil des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes bis 2030 sowie des Kreisentwicklungskonzeptes. Die Länge des Radweges beträgt 1047 Meter. Er beginnt an der Mozartstraße, schließt deren Zufahrt, die in die Thomas Münzer-Straße und die ins Eigenheimgebiet Lorenzsches Feld mit ein, und endet am Hohlen Weg vor dem letzten bebauten Grundstück in Richtung Heeren. Innerörtlich wird der Radweg aus Betonsteinpflaster 3 Meter breit sein, außerhalb, aus Bitumen bestehend, 2,50 Meter. An der Mozartstraße schließt er an den bereits bestehenden Radweg an. Entlang des neuen Radweges sollen zirka 200 Bäume, Obst- oder Laubbäume, gepflanzt werden. Zusätzlich erhält der Radweg eine Beleuchtung und eine Regenentwässerung.

Eine in rotem Pflaster abgesetzter Radweg endet an einer asphaltierten Einmündung..
An der Einfahrt Mozartstraße schließt der neue Radweg an den schon länger bestehenden Weg an. © Günther Krach

Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf 616 711 Euro einschließlich Beleuchtung sowie Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Dazu kommen noch Kosten für einen so genannten Stauraumkanal in Höhe von rund 23 000 Euro, Kosten für die Planung, den Grunderwerb und die mit rund 56 000 Euro veranschlagte archäologische Begleitung. Eine bis zu 90-prozentige Förderung aus dem Bundesprogramm „Stadt und Land“ ist möglich, 662 000 Euro wurden bereits beantragt. Der Landkreis kann als Eigentümer der Straße bis zu 50 Prozent des Eigenanteils fördern, was maximal 30 000 Euro wären. Im Rahmen des Bundes-Sonderprogramms „Stadt und Land“ sollen noch weitere Maßnahmen realisiert werden. Dazu gehört neben der Beleuchtung des Radweges zwischen der Arneburger Straße und dem Bleichenberg auch der Bau des Radweges zwischen der Luisenstraße und dem bestehenden Rad-weg vor der Mozartstraße, wo der neue Radweg in Richtung Heeren beginnen wird.

Ein matschiger Seitenstreifen neben einer asphaltierten innerörtlichen Straße.
Vor dem bestehenden Radweg weit vor der Mozartstraße fehlt schon immer ein Stück Rad- bzw. Fußweg, das in diesem Jahr auch realisiert werden soll. © Günther Krach

Bisher vorliegende Unterlagen sind durch das Planungsbüro mit den Ämtern der Stadtverwaltung, den Stadtwerken und den Fachbehörden des Landkreises abgestimmt. Die Anlieger am Radweg seien, so war zu hören, an der Projekt-Erarbeitung beteiligt worden und sollen jetzt über den Fortgang der Arbeiten regelmäßig informiert werden. Derzeit fehlen nur noch die Genehmigungen der Unteren Wasser- und der Denkmalschutz-Behörde sowie der Naturschutzbehörde. Auch der Grunderwerb ist noch nicht ganz abgeschlossen. Offen ist auch der „Zugang“ zum Radweg über die Heerener Straße aus dem jetzt im Bau befindlichen Altenheim. Trotzdem soll der Radwegbau noch in diesem Jahr beginnen und im Folgejahr abgeschlossen werden, was aber nur mit der Gewährung der beantragten Fördermittel möglich ist.

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