Tagermünder Karnevalistin Diana Schillgallies bei Empfang in Berlin

Auf einen Schwatz mit Angela Merkel

+
Angela Merkel empfing Abordnungen des Bundes Deutscher Karneval – hier mit Landes-Prinzessin Katrin I. und Prinz Christian II. aus Bennungen sowie Diana Schillgallies (2.v.r.). Foto: Bundeskanzleramt

Tangermünde / Berlin. Diana Schillgallies aus Tangermünde ist nicht grad schüchtern. Aber als sie in Berlin beim Empfang für verdiente Karnevalisten im Bundeskanzleramt die vielen Kameras und TV-Teams sah, war sie dann etwas beeindruckt.

Beim Empfang ging dann Angela Merkel einen Schritt auf die Tangermünderin zu. „Herzlich willkommen“ sagte sie, und schüttelte ihr die Hand. „Eine kleine, freundliche Frau“, sagt Schillgallies, die auf hohen Schuhen knapp 1,80 Meter misst, „und sehr zugewandt“, findet sie.

Und das, auch wenn angereiste Tollitäten aus dem ganzen Bund quasi fließbandmäßig empfangen wurden. Schillgallies war mit dem Landesprinzenpaar dort, dazu Präsident und Schatzmeister der Landesverbandes und zwei weitere verdiente Karnevalisten des Freyburger Karnevals Klubs (FKK).

Um 10 Uhr ging die Reise für Schillgallies los. Ankunft in Berlin, Stellprobe fürs Bild, um Punkt 15 Uhr kam die Kanzlerin, Empfang, ein Bild (bei dem, Schillgallies hat hingeguckt, stets pünktlich zum Foto-Auslöser, die Merkel-Hände zur Raute zusammenfanden), zwei Tänze, dann Essen und Trinken, Abfahrt, um 20 Uhr wieder zu Hause. Ein aufregender Tag.

Dass sie es zu dem Empfang bei der Kanzlerin geschafft hatte, liegt an ihrer Arbeit in der Ausrichtung und Unterstützung des Kinderferienlagers der Landes-Karnevalisten. Aber darüber hinaus ist man auch in Tangermünde selbst stolz auf die 46-Jährige: „Es ist schön, dass sie uns vertreten hat, sie ist sehr rührig“, freut sich Vereins-Präsident Knut

Oldenburg. Sie betreut die Kinder im Verein, beispielsweise die „FlitzerBlitzer“ und die Kindertanzpärchen zusammen mit Lisa Dombeck, organisiert Ausfahrten. Schillgallies selbst bescheiden: „Ohne den Einsatz der Eltern würde gar nichts gehen.“

Von Kai Hasse

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare