Momentan ist es ruhig in der Kaiserstadt / „Winterzauber“ am 2. Februar

„Ein kleiner Dornröschenschlaf“

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Zurzeit befindet sich Tangermünde touristisch in einem „Dornröschenschlaf“, wie Regine Schönberg mitteilt. 

Tangermünde. Momentan ist es ruhig in der Kaiserstadt. Das bei Touristen sehr beliebte Reise- und Ausflugsziel bereitet sich schon auf das Frühjahr und somit auch auf eine bessere Witterung vor.

Doch das heißt nicht, dass man in der Stadt momentan nichts unternehmen kann, wie Regine Schönberg, Leiterin des Tangermünder Tourismus-Büros, auf AZ-Anfrage mitteilt. „Es ist schon ein kleiner Dornröschenschlaf zurzeit“, sagt Schönberg.

Auch am Hafen ist noch nicht allzu viel los.

Doch für Touristen, die in der kühlen und derzeit recht grauen Jahreszeit in die Stadt an der Elbe reisen, bieten sich durchaus Angebote. „Da wäre natürlich der Winterzauber, der vom Hansering veranstaltet wird“, wirbt Schönberg für die Veranstaltung im kommenden Monat. Am Freitag, 2. Februar, ist es dann soweit. Händler und Gastronomen laden bis 21 Uhr zum „romantischen Wintershopping“ und Verweilen in die Innenstadt ein. Dazu gibt es ab 18 Uhr ein Märchenkino am Markt. Das Wintershopping findet bereits zum zweiten Mal statt. „Tangermünde besitzt eine Altstadt mit viel Historie, viel Flair aber auch noch mit ganz vielen kleinen inhabergeführten Geschäften. Und das ist das, was unsere Stadt so besonders macht“, hofft die Kaiserstadt auf viele Besucher.

Bislang hält sich der Winter in seiner Kraft eher zurück. Nur ab und zu rieselten weiße Flocken vom Himmel, von einer dichten Schneedecke war bislang nichts zu sehen. Für Schönberg wäre winterliches Wetter ein Publikumsmagnet. „Wenn wir doch nochmal Schnee und Eis kriegen und die Temperaturen auf fünf bis sechs Grad unter Null fallen, dann ist die Innenstadt voller Menschen“, prognostiziert die Inhaberin des Tangermünder Tourismus-Büros.

„Dazu haben wir auch immer Kultur in der Salzkirche“, führt Schönberg weiter aus. Dort reihen sich verschiedene Veranstaltungen aneinander, von klassischer Musik über Lesungen bis hin zu wissenschaftlichen Vorträgen. Dazu kommen immer wieder auch Fachleute aus dem ganzen Bundesgebiet in die Stadt. „Die bevölkern zurzeit auch die Hotellerie“, sagt Schönberg. Dazu kämen Wellness-Urlauber, die sich teilweise speziell die kalte Jahreszeit für solche Trips aussuchen. Und wann geht es richtig los mit Besucherströmen in der Kaiserstadt? „Das ist meistens ab Ostern“, verrät die Tourismus-Büro-Leiterin, „da fällt der Hammer.“

Wer in der Zwischenzeit etwas in dem Städtchen an der Elbe unternehmen möchte, wird auf den Internetseiten der Kommune fündig. So gibt es neben Veranstaltungen in der Salzkirche auch Events an frischer Luft, wie zum Beispiel der Nachtwächter-Rundgang. In angepasster Bekleidung mit Hellebarde und Laterne führt der „Nachtwächter“ dann durch die dunklen Gassen der Altstadt.

Von Mike Höpfner

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