Tangermünde

Töpferstraße wird neu gestaltet

Blick in eine gepflasterte und mit Häusern gesäumte Straße.
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Die Töpferstraße in Tangermünde: Der Bauausschuss befasste sich am Donnerstag mit der Neugestaltung dieser Verbindung, die im Stadtbild etwas Besonderes darstellt. Denn an ihrer schmalsten Stelle ist die Straße nur 3,50 Meter breit.
  • vonStephan Ernst
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Die Umgestaltung der Töpferstraße bildete am Donnerstagabend den Schwerpunkt im Bauausschuss der Hansestadt Tangermünde.

Tangermünde – Planer Udo Nippert erläuterte die Entwurfsplanung zur Sanierung der 85 Meter langen und an ihrer schmalsten Stelle nur 3,50 Meter breiten Verbindung:

Die Fahrbahn, Gehwege, die Beleuchtung und die Entwässerung sollen im nächsten Jahr erneuert werden. Der Fahrbahnbelag aus Sandstein soll durch Granit ersetzt werden, das Mosaikpflaster der Gehwege soll jedoch bleiben. Die Oberflächenentwässerung soll entlang der bis zu zwölf Zentimeter hohen Bordsteine in vier Abläufen zum Mischwasserkanal geschehen. Dort, wo die Borde enden, also etwa 20 Meter vor der Langen Straße, soll es weiterhin eine Mulde bis zum nächsten Ablauf geben. Die Beleuchtung der Straße soll anstatt bisher mit zwei nun mit vier Lampen, davon zwei an Hauswänden, erfolgen. Am Beginn und Ende der Straße wird es glatte Übergänge mit abgesenkten Borden geben. 144 500 Euro sind für die Baumaßnahme eingeplant.

Wegen der Enge der Straße kam die Diskussion auf, die Borde ganz weg zu lassen und die Straße mittig mit einer Rinne für die Regenentwässerung zu versehen. Planer Nippert sieht da jedoch Probleme für die Fußgänger, die Hauseingangsstufen, die Kellerschächte und Dachrinnen, die durch Fahrzeuge beschädigt werden könnten. Auch ausschließlich weiße Begrenzungsstreifen lehnte er ab, womit über die Notwendigkeit von Borden in dieser Straße generell diskutiert wurde. „Es müsste dann die Oberflächenentwässerung umgeplant werden und der Denkmalschutz müsste zustimmen“, gab Nippert noch zu bedenken.

Der Ausschussvorsitzende Erik Weber beantragte eine Zurückstellung des Beschlusses, um diese diskutierte Variante durch die Verwaltung prüfen zu lassen, was eine mehrheitliche Zustimmung fand. (Günther Krach)

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