Rettungstaucher der DLRG-Ortsgruppe Tangermünde verbringen mindestens 300 Minuten pro Jahr unter Wasser

Dicke Eisschicht von unten angeschaut

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Jens Dittberner sicherte die Winterschwimmer in Ferchland ab. Er blieb die ganze Zeit im kalten Nass. Seine Kollegen stiegen bereits vorher zur Einsatztauchausbildung ins Wasser.

Tangermünde. Seit dem Jahr 1913 gibt es sie nun schon. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) gründete sich am 13. Oktober in Leipzig.

Den Anstoß zur Gründung einer selbstständigen Gesellschaft mit der alleinigen Verantwortung für die Wasserrettung gab das Unglück am Seesteg des Ostseebades Binz auf Rügen am 28. Juli 1912. 17 Menschen, darunter auch Kinder, starben.

In der alten Kaiser- und Hansestadt gibt es seit 1967 eine eigene Wasserrettung, die Anfänge dieser Aktivitäten liegt aber bereits in den 1950er Jahren. Seit 1980 ist Dietmar Schiess Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Tangermünde. Und damit die Mitglieder stets einsatzfähig sind, wird regelmäßig geübt. So auch vor wenigen Tagen im Schwanenteich in Ferchland. Noch lange bevor die Winterschwimmer das Gewässer eroberten, rückten 12 DLRG-Mitglieder an. Neun von ihnen stiegen zur Einsatztaucherausbildung in das kalte Nass. „In Ferchland bietet sich das um diese Zeit immer an. Wenige Tage Frost reichen, damit der See eine Eisschicht hat“, erklärte Schiess im Gespräch mit der AZ. Die Einsatztaucher sind übrigens per gesetzlicher Unfallversicherung dazu verpflichtet, mindestens zehn Tauchgänge mit einer Mindestdauer von 300 Minuten pro Jahr zu absolvieren. Das Tauchen unter Eis wie in Ferchland ist eines der Elemente der Tauchlehrgänge.

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Von Berit Wagner

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