Die Altmark-Zeitung sprach mit Wolfgang Liebisch über das Festwochenende

25. Burgfest: Ein halbes Jahr intensiver Vorbereitung

Seit 25 Jahren mischt er beim Tangermünder Burgfest nun schon mit: Wolfgang Liebisch. Premiere feiert er in diesem Jahr, pünktlich zum Jubiläum, mit dem ersten Folkfestival. Foto: Wagner

Tangermünde/Stendal. Nur noch wenige Tage, dann verwandelt sich die Innenstadt von Tangermünde erneut in ein rauschendes Fest des Mittelalters. Das 25. Burgfest steht vor Tür, oder eher vor den Toren der alten Kaiser- und Hansestadt.

Die Altmark-Zeitung sprach mit Mitorganisator Wolfgang Liebisch über die Vorbereitungen und die besonderen Höhepunkte, auf die sich die Besucher des Burgfestes freuen können.

Wie lange wirken Sie schon beim Burgfest mit?

Schon zu den ersten Burgfesten vor 25 Jahren sind wir, ich als Bandleader, mit der Rockgruppe Olympia zum Burgfest aufgetreten. Seitdem waren wir jedes Jahr am Burgfest beteiligt. Die Firma Hansetours-Veranstaltungsdienst unter der Geschäftsführung von Gottfried Thomae hat seitdem die Künstlerauftritte organisiert. Meine Firma SDL-Veranstaltungsservice war seit 1990 in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Tangermünde für Bühnen und Beschallungen zuständig.

Wie hat sich das Burgfest in den vergangenen 25 Jahren entwickelt?

Um das Publikum und die Gäste jedes Jahr zu begeistern, sind immer wieder neue Ideen gefragt. Das Burgfest hat sich im Laufe der Jahre zu einer festen Institution zum Sommerausklang gemausert und ist aus den Veranstaltungskalendern nicht mehr wegzudenken.

Wie lange dauern die Vorbereitungen in jedem Jahr?

Die ersten Verhandlungen für das nächste Burgfest sowie Terminabsprachen mit Künstlern und Schaustellern werden schon während des laufenden Burgfestes vorgenommen. Die intensive Vorbereitungsarbeit beginnt etwa ein halbes Jahr vor Termin.

Wie haben sich die Besucherzahlen in den vergangenen Jahren entwickelt?

Die Besucherzahlen steigen kontinuierlich und sind auch nach Abschaffung des Kulturbeitrages an den Einlässen weiter gestiegen.

Wie fällt das Feedback aus?

Das Feedback ist zu großen Teilen positiv. Jedoch kann niemand allen alles recht machen. So werden an die Organisatoren herangetragene Kritikpunkte und Beschwerden einer gründlichen Prüfung unterzogen und bei der Organisation kommender Burgfeste berücksichtigt. Denn nur durch konstruktive Kritik der Besucher des Festes ist es möglich, eine stetige Optimierung der Festivität vorzunehmen.

Wer hatte die Idee zum Folkfestival, wie reifte diese?

Wir müssen uns immer neue Programm-Varianten ausdenken. Bei der Auswahl der Teilnehmer des ersten Folkfestivals war Max Heckel von Nobody Knows aktiv beteiligt. Wir hoffen und wünschen uns, dass das Festival zu einer festen Größe beim Burgfest avanciert.

Was erwartet die Besucher des ersten Folkfestivals?

Einlass ist am Freitag ab 18 Uhr. Um 19 Uhr beginnt das Festival im Festzelt und dauert bis etwa 2 Uhr. Mit Tanz, Feuershows und viel Musik wird den Besuchern ein unvergesslicher Abend bereitet. Wir freuen uns auf Nobody Knows aus Stendal, Cobblestones aus Berlin, Foyal aus Magdeburg, die Rudi Tuesday Band aus Bucha, die Tune-pickers aus Berlin, Erin Circle aus Cottbus, Firewings aus Panketal, Celtic Minds aus Gardelegen und JANNA aus Ilmenau.

An welchen Veranstaltungen wirken Sie mit?

Die OTB-Talas ist eine Veranstaltungsagentur. Sie hat von der Stadt Tangermünde den Auftrag das Burgfest im Festgelände – Hafengebiet auf dem Fährdamm/Schlossfreiheit, Hafen, Elbpromenade und Festwiese Bleichenberg – zu organisieren. Im Zusammenschluss mehrerer Unternehmen wird die Organisation auf breite Schultern verteilt. Die Firma Festzelt-Maibaum zeichnet sich verantwortlich für die Getränke und Speisen-Versorgung. Das Unternehmen Lothar Welte organisiert die teilnehmenden Schaustellergeschäfte. Die Firma Liebisch sorgt für die Kultur.

Von Berit Wagner

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