Feuerwehr, THW und DLRG proben Havarie auf der Elbe / 70 Einsatzkräfte aktiv

Brandschützer rüsten sich für Ölunfall im Tangerland

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Am alten Fähranleger der Fähre Grieben haben Feuerwehr, DLRG und TGH sich auf Ölunfälle auf der Elbe vorbereitet.

Tangermünde/Tangerhütte/Grieben – Aktiv unterwegs um sich fortzubilden war jüngst nicht nur die Freiwillige Feuerwehr Tangermünde, sondern auch die Brandschützer aus Grieben, Tangerhütte, Bittkau und Stendal, sowie das Technische Hilfswerk (THW) und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG).

Mit rund 70 Einsatzkräften wurde am alten Fähranleger der Fähre Grieben eine Havarie auf der Elbe geprobt. Die genaue Problematik: ein Ölunfall auf der Elbe. Dabei sei nicht nur die Taktik für schnell fließende Gewässer ausgetestet, sondern der Standpunkt in Grieben als möglicher Ölstandsverteidigungspunkt für den Ernstfall unter die Lupe genommen worden, erklärt Steffen Buddy vom Fachdienst Katastrophenschutz des Landkreis Stendal. Auch Anfahrt zum Übungspunkt, sowie Umwelteinflüsse, etwa die Windrichtung, seien dabei einer Betrachtung unterzogen worden. Das Ergebnis: „Der Punkt ist schon geeignet“, teilt Buddy der AZ mit, jedoch werde eine genaue Auswertung erst im Juni erfolgen. Weitere Ölstandverteidigungspunkte gibt es außerdem in Schönhausen, Tangermünde, Arneburg und Wahrenberg, unweit des Nachbarlandkreises Prignitz. lk

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