Erste Arbeiten im Innenhof der Stadtverwaltung begonnen/Stiftung finanziert 341.000 Euro

Baustart für das Bildungszentrum

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Die Bauarbeiten im Innenhof der Stadtverwaltung laufen auf Hochtouren. Vor Kurzem konnte mit den Abbrucharbeiten und dem Zumauern der Fenster begonnen werden. In der kommenden Woche soll der Bodenaustausch erfolgen.

Tangermünde. Im Innenhof der Tangermünder Stadtverwaltung wird es zum Jahresende nochmal richtig betriebsam. Vor Kurzem wurde mit den Bauarbeiten für das seit Langem geplante Sozialpädagogische Bildungszentrum (SoBiZ) begonnen.

Der Bagger ist am Werk, die Arbeitsgeräte stehen bereit.

Zunächst musste mit den Abbrucharbeiten begonnen werden, berichtet Verwaltungsmitarbeiterin Ariane Günzel auf AZ-Anfrage. Die Keller-Lichtschächte und Fenster müssen nun vollständig zugemauert und der Fußboden des Gäste-WC aufge-stemmt werden. In der kommenden Woche solle dann der Bodenaustausch erfolgen.

Wann das Bildungszentrum die ersten Besucher empfangen kann, ist bislang noch offen. Die Bauarbeiten könnten jedoch bis April abgeschlossen werden, berichtet Günzel weiter. „Je nachdem, wie das Wetter mitspielt“, so die Verwaltungsangestellte. Nach Beendigung der Bauarbeiten müsse dann mit der Ausstattung und der Museumseinrichtung fortgefahren werden.

Eine erste Konzept-Idee für die inhaltliche Umsetzung des Bildungszentrums hat Agnes-Almuth Griesbach, Leiterin des städtischen Museums in Zerbst, dem Sozialausschuss bereits im Mai vorgestellt. Demnach solle im Fokus der Einrichtung die Geschichte und Entwicklung der Zuckerraffinerie Meyer stehen. Aber auch Endprodukte wie Zucker und Schokolade sollen genauer unter die Lupe genommen werden. Um den Museumsbereich lebendig zu gestalten, seien neben den klassischen Ausstellungselementen auch digitale Aufarbeitungen gefragt. Dies sei jedoch nur ein erster Konzept-Entwurf gewesen, um überhaupt einen Ansatzpunkt zu bekommen, betont Sozialausschussvorsitzende Hildegard Wynands (CDU) auf AZ-Anfrage. „Bis es so weit ist, müssen wir bestimmt noch ein Jahr warten“, schätzt Wynands.

Denn im Rahmen des etwa 341.000 Euro teuren Vorhabens, das durch die Hugo-Meyer-Nachfahrung-Stiftung finanziert wird, müssen im Innenhof gravierende Veränderungen vorgenommen werden. So müsse der neu entstehende Raum mit einer Mauer zum Nachbargebäude abgegrenzt und auch überdacht werden. Rund zwei Jahre wurden laut Beschlussvorlage für die Fertigstellung eingeplant.

Von Laura Kühn

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