Niedrigwasser der Elbe: Kante des Hafenbeckens bis Ende September fertig

Arbeit wieder aufgenommen

Die Mitarbeiter der Wasserbaufirma aus Gerwisch befestigen den Untergrund am Hafenbecken.
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Die Mitarbeiter der Wasserbaufirma aus Gerwisch befestigen den Untergrund am Hafenbecken. Die alte Uferbefestigung aus Natursteinen wird durch neue ökologische Ufer-Deckwerksteine ersetzt.

Tangermünde. Die Arbeiten an der Kante des Hafenbeckens wurden wieder aufgenommen. Der derzeit niedrige Wasserstand macht es möglich.

Die alte Uferbefestigung aus Natursteinen, die auch defekt war, wird durch neue ökologische Ufer-Deckwerksteine, durch die Gras wachsen kann, ersetzt. Auch Treppen zum Wasser hin werden wieder integriert.

Ende September soll alles fertig sein. Circa 250 000 Euro hat das WSA dann investiert, um die Hafenpromenade noch schöner und sicherer zu machen. Eine Wasserbaufirma aus Gerwisch bei Magdeburg führt die Arbeiten aus.

Seit 2009 wird an der Böschung des Hafenbeckens auf der Stadtseite gearbeitet. In den Jahren 2010 und 2011 konnte wegen der hohen Wasserstände der Elbe und damit auch im Hafen, keine Arbeiten an der Böschung vorgenommen werden. Im Sommer dieses Jahres konnte dann die Spundwand an der Wasserkante für diesen zweiten Bauabschnitt, auf die sich die Böschung stützt, eingebracht werden (AZ berichtete).

Nun wird der Rest der Böschung, die am Pegel unterhalb des Fährdamms beginnt, bis an das Bollwerk vor dem alten Speicher neu gestaltet. Das sind noch circa 150 Meter der insgesamt 250 Meter langen Böschung. So wird jetzt auch auf dieses verbliebene Teilstück Geo-Textil, eine Art Flies, aufgebracht. Darauf kommt Splitt. Die Deckwerksteine vollenden die Arbeiten an der Hafenpromenade. „Der Aufwand ist notwendig, weil die Böschung ja ständigem Wellenschlag ausgesetzt ist und im Winter sogar großen Eisschollen“, informierte Kati Erlecke, die Leiterin der Außenbezirksstelle des Wasser- und Schifffahrtsamtes Magdeburg (WSA) in Tangermünde, auf Nachfrage der AZ.

Von Günther Krach

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