„Humanas“ weiht neue Einrichtung ein

Wohnpark: „Kannst nicht meckern!“

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Das Pflegeteam um Leiterin Inna Grenz (vorn links), Stellvertreterin Kati Toth (daneben) und Hausmeister Thomas Lange (l.) setzten zur feierlichen Eröffnung eine Zeitkapsel mit Tageszeitungen, Münzen und Fotos der Bauphase in das Pflaster des Wohnpark-Hofes. 

kah Tangerhütte. Neuer Wohnraum für Senioren und Pflegebedürftige in Tangerhütte: Die „Humanas“ GmbH hat gestern ihren neuen Wohnpark feierlich eröffnet.

Für die Tangerstadt bedeutet das nicht nur Wohnraum für Alte, sondern auch Arbeitskräfte, die in der Region leben. Viele Besucher waren vor Ort und besichtigten den Park.

Zu Dutzenden in kleinen Gruppen gingen die Tangerhütter durch die Anlage. Manche sehen hier ihre künftige Heimat. „Wir haben uns alles angeguckt. Die Einrichtung, der Aufbau, alles topp. Kannst nicht meckern“, heißt es. Tangerhütte brauche solche Bauten, weil der Ort leider überaltere. „Es wird mehr mit den Senioren“, sagt eine ältere Frau, „die Jungen gehen alle dahin, wo man Geld verdient“, während die Älteren in der alten Heimat bleiben.

Etwa 3,5 Millionen Euro hat ein Magdeburger Investor in den Wohnpark gesteckt, ein Jahr hat der Bau gedauert. Er fügt sich, meinte Ortsbürgermeister Gerhard Borstell bei seiner Rede, gut in das Umfeld ein. „Wunderbar gelungen“ sei der Bau.

Der Park erfreut sich reger Nachfrage: Etwa zwei Drittel der knapp 60 Einzel- und Paar-Wohnungen sind bereits belegt, seit Dezember sind die ersten Bewohner bereits eingezogen. Die Bewohner, meinen Angestellte, schätzen es, dass sie jederzeit Hilfe bekommen können – aber auch ihren Alltag weitgehend selbstständig gestalten können. Die Mit-Geschäftsführerin Ina Biastoch von „humanas“ dankte den bereits 16 angestellten Pflegekräften: „Ohne euch geht es nicht.“ Die Pflegedienstleiterin Inna Grenz freute sich darauf, „eine gemütliche Oase zu gestalten und zu entwickeln.“

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