Militärfahrzeugtreffen macht im Wildpark Weißewarte Station

Vertrauter Klang russischer Motoren

Das Tor ist offen, das Fahrzeug kann hindurch: In nicht ganz stilechter Uniform regelte Posten Ernst Günther aus Seehausen den Verkehr. Fotos: wohlt
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Das Tor ist offen, das Fahrzeug kann hindurch: In nicht ganz stilechter Uniform regelte Posten Ernst Günther aus Seehausen den Verkehr. Fotos: wohlt

Weißewarte – Laut brummende Motoren, ein Hauch von Dieselduft in der Luft – zumindest bei den Älteren werden Erinnerungen wach geworden sein, an die Zeit, in der der Tangerhütter Raum noch militärisches Übungsgebiet war.

Am Sonnabend machten rund 140 historische Militärfahrzeuge, meist sowjetischer Bauart, im Wildpark Weißewarte Station. Keine Bange: Die Russen sind nicht zurück.

Rund 140 Fahrzeuge machten im Wildpark Station, darunter auch dieser Wagen.

Der Konvoi legte von Dolle kommend auf seiner Rundfahrt auf alten Panzertrassen, eine Pause zum Essenfassen ein. Michael Gruppe, Chef des Wildparkfördervereins und selbst Militärhistoriensammler, teilte mehr als 400 Portionen Erbsensuppe mit Bockwurst an die Teilnehmer aus. Angesichts des nass-kalten Wetters konnten die die Stärkung und Aufwärmung gut gebrauchen. Die Suppe wurde natürlich stilecht in der eigenen NVA-Gulasch-Kanone zubereitet. Die Technikschau mit Motorrad, Lkw und Pkw war Teil des 18. Militärmotorrad-Treffens im „Dollschen Grund“.

Auch scheinbar zivile Fahrzeuge waren in Weißewarte in der Spur, das Emblem verrät mehr.

Wer es weniger martialisch mag, sollte am 3. Oktober in den Wildpark kommen. Und sich im Blockhaus beim Diavortrag mit Renate Moldenhauer von der „Faszination Afrikas“ verzaubern lassen. Am 10. Oktober steht dann der große Mittmach-Tag für Kinder in der Freiwilligen Feuerwehr auf dem Programm. Ein ganz besonderes Erlebnis verspricht das Lichterfest am 24. Oktober. (ct)

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