Verbindende Wege

Thomas Hartwig startet in Arendsee (v.l.), Simone Tandeck in Stendal, Sven Biermann betreut die Radler in Tangerhütte, Rita Platte begrüßt die Gäste in Grieben: am 25. April ist Elberadeltag.

Tangerhütte - Von Alexander Postolache. Zwei Wege, zwei Stationen, zwei Startpunkte und eine Gemeinsamkeit – am 25. April soll wieder geradelt werden, streckenübergreifend.

Auch wenn sich die achte Auflage des Elberadeltages im Landkreis Stendal nicht nur auf folgende zwei Routen beschränkt, so scheinen sie doch 2010 die bedeutendsten zu sein, stehen sie wohl unter dem Motto: „Vom Altmark-rundkurs zum Elberadweg“. Eine vernetzende Wirkung wollen die Organisatoren erzielen. Gestern wurden die Routen und die damit verbundenen Veranstaltungen vorgestellt.

Den Sonntag, 25. April, sollten sich alle Radler vormerken. An jenem Tag sollen zwei Touren starten, die eine in Stendal am Bahnhof, die andere in Tangermünde auf dem Marktplatz. Die Ziele sind die selben, die Zeiten und Strecken(-längen) unterschiedlich.

Die eine Tour, die zur Auswahl steht, beginnt in Stendal und führt zunächst nach Tangerhütte. Dort wartet rund um das Neue Schloss (siehe Infokasten) ein attraktives Programm auf die Teilnehmer. Danach geht es nach Grieben, wo ebenfalls etwas geboten wird, abschließend zurück nach Stendal. Wer das geschafft hat, kann am Ende des Tages von sich behaupten, 80 Kilometer hinter sich gebracht zu haben. Informationen dazu gibt es bei Simone Tandeck, die auch die Tour begleitet, unter: & (03931) 60 79 49.

Die zweite angebotene Tour bringt rund 56 Kilometer auf den Zähler und startet in Tangermünde. Dabei werden die Radler zunächst nach Grieben geführt, wo ebenfalls ein Programm auf sie wartet, bis sie am Nachmittag mit den „Stendalern tauschen“. Für letztgenannte Tour ist Hanna Kahrstedt unter & (039322) 932 22 zu erreichen.

So treffen Elberadweg und Altmarkrundkurs durch die Benutzer an jenem Sonntag aufeinander. Doch auch baulich versprechen sich die Verantwortlichen, darunter Griebens Bürgermeisterin Rita Platte, einen Anstoß zu geben. Denn eine Verbindung zwischen Kehnert und Grieben müsse noch geschaffen werden, Fördermittel vom Land kommen, um dauerhaft solche Radfahrstrecken zu verbinden und die Altmark wieder ein Stück interessanter für den Tourismus zu gestalten.

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