Stadtrat Tangerhütte

Mehr Geld für Feuerwehr-Kameraden

Feuerwehrmänner löschen ein brennendes Gebäude.
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Für Einsätze wie diesen sollen Tangerhüttes Brandschützer künftig angemessen entschädigt werden. Die entsprechende Rechtsgrundlage dafür beschloss jetzt der Stadtrat.
  • Christian Wohlt
    VonChristian Wohlt
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Das Engagement in den Freiwilligen Feuerwehren der Einheitsgemeinde Tangerhütte soll auch finanziell stärker gewürdigt werden. Der Stadtrat beschloss bei drei Enthaltungen eine neue Entschädigungssatzung.

Tangerhütte – Sowohl für die Funktionen der Gemeindewehrleitung und der Ortswehrleitungen gibt es mehr Geld als auch für Dienstabende und Einsätze der Kameradinnen und Kameraden. Die Mehrkosten summieren sich auf rund 41 000 Euro jährlich. Ziel sei es, die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr langfristig zu erhalten oder sogar noch zu verbessern, begründet die Verwaltung diesen Schritt. Hierzu sei es erforderlich, diese ehrenamtliche Tätigkeit angemessen zu honorieren und insbesondere für den Nachwuchs attraktiv zu gestalten. „Größte Herausforderung ist es, besonders junge Menschen für den Feuerwehrdienst zu begeistern und Anreize zu schaffen“, brachte es Bürgermeister Andreas Brohm (parteilos) auf den Punkt.

Angesichts dieser doch recht nennenswerten Summe wollte Michael Nagler (Wählergemeinschaft Zukunft) wissen, ob die Mittel im Haushalt verankert sind und ob das Stadtoberhaupt den Stadträten eine Zustimmung guten Herzens empfehlen könne. Brohm bestätigte beides. Bezüglich der zu erwartenden höheren Ausgaben wies das Stadtoberhaupt darauf hin, dass es in der Einheitsgemeinde Tangerhütte durch ihre Struktur mit 32 Ortschaften deutlich mehr Ortsfeuerwehren und damit auch mehr Aufwand gibt als anderswo. Im Vergleich zu der benachbarten Einheitsgemeinde Tangermünde seien es fast doppelt so viele Wehren.

Stadtratsvorsitzender Werner Jacob (l.) und Bürgermeister Andreas Brohm gratulieren Sebastian Knull (r.) zur Berufung als Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart.

Der Stadtrat befasste sich auch mit zwei Feuerwehrpersonalien. Sebastian Knull wurde auf Vorschlag der Jugendfeuerwehrwarte der Ortsfeuerwehren der Einheitsgemeinde zum Gemeindejugendfeuerwehrwart berufen. Er folgt auf Janet Gruber, die im vergangenen Jahr zurückgetreten war. Jörg Krüger wurde auf eigenen Wunsch als stellvertretender Ortswehrleiter von Grieben abberufen. Er hatte berufliche und private Gründe für seinen Rücktritt angeführt.

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