Wasserverband will Arbeiten bis Jahresende abschließen / Zeitverzug durch zwei Havarien

Tangerhütte bleibt Buddelstadt

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Die Tangerhütter Bismarckstraße gleicht derzeit einer Baustelle. Nachdem es Verzögerungen der Arbeiten durch zwei Havarien (geplatzte ältere Rohre an der Trinkwasser-Hauptleitung) gab, ist als „sehr ehrgeiziges Ziel“ nun ein Abschluss zum Jahresende in Sicht.

Tangerhütte. Bagger, Bauzäune, Straßensperren – Tangerhütte gleicht derzeit einer einzigen Baustelle. In der Innenstadt wird gebuddelt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Besonders in der Bismarckstraße, östlich der Bahn, dominiert das Rot-Weiß der Absperrgitter.

Anwohner und Besucher müssen Verständnis und Geduld aufbringen. Von Kraftfahrern ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt.

Eigentlich sollten die Arbeiten des Wasserverbandes längst abgeschlossen sein. Doch wie bei vielen Großprojekten dauert es länger. Offenbar hat sich auch dieses Projekt schwieriger als erwartet erwiesen. Zwei Havarien durch geplatzte ältere Rohre an der Hauptleitung, die die Trinkwasserversorgung in weiten Bereichen der Einheitsgemeinde unterbrachen, sorgten zusätzlich für Ärger und Zeitverzug.

Zumindest ist jetzt Land in Sicht. Der Bauträger halte an seiner Planung fest, bis Jahresende fertig zu sein, informierte Bürgermeister Andreas Brohm (parteilos) jüngst im Stadtrat. Er halte das für ein „sehr ehrgeiziges Ziel“, so das Stadtoberhaupt. Ob es erreicht wird, hängt sicherlich nicht zuletzt vom Wetter ab. Solange es frostfrei bleibt, kann gearbeitet werden. Eine gute Nachricht für die Kunden hatte der Bürgermeister ebenfalls parat: Die Wasserpreise sollen auch nach der Fertigstellung stabil bleiben.

Nicht ganz so aufwendig und mit weniger Beeinträchtigungen verbunden sind die Arbeiten der Deutschen Telekom. Im Zuge der Breitbanderschließung wühlt sich das Kommunikationsunternehmen ebenfalls durch den Tangerhütter Untergrund.

Im ersten Quartal des nächsten Jahres sollen die Umrüstung in der Kernstadt abgeschlossen und höhere Internet-Übertragungsraten verfügbar sein.

Von Christian Wohlt

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