Bürgermeisterin sieht Geschaffenes als „wertvollen Schatz“ / Straßenfest 25 Jahre nach der Erschließung

In Stegelitz ist die Welt in Ordnung

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Am 26. September 1992 brachte ein Mädchen aus Stegelitz, Silvia Jaeck, der Bürgermeisterin Edith Braun die Schere zum Durchschneiden des Absperrbandes auf einem roten Samtkissen.

mei Stegelitz. „Mehr geht nicht“, sagt Lüderitz´ Bürgermeisterin Edith Braun über die Dorfgemeinschaft, die Kirchengemeinde und den Förderverein der Feuerwehr Stegelitz, die gemeinsam ein Straßenfest anlässlich der 25-jährigen Kompletterschließung und des Ausbau der gesamten Ortslage organisierten.

Im Jahr 1990 hatte Edith Braun, damals als Bürgermeisterkandidatin, ein Wahlversprechen gegeben: Als erste Investition nach der Wende werde der Ortsteil Stegelitz erschlossen, damit endlich alle einen Wasser- und Abwasseranschluss, Gehwege und Straßenlicht bekommen. Und Brauns Wahl wurde im Jahr 1991 eine Investition von mehr als 620 000 D-Mark umgesetzt. So konnte die neue Straße am 26. September feierlich freigegeben werden.

Damals überreichte ein kleines Mädchen der Bürgermeisterin die Schere zum Durchschneiden des Bandes auf einem Samtkissen. Dieses Mädchen hat inzwischen studiert, geheiratet und lebt in Berlin. „Als junge Mutter kommt sie nun nach Hause mit ihrer Familie zurück, so wie auch andere Kinder unserer Gemeinde schon vor ihr“, freut sich Edith Braun. Das sei „großartig, denn wir haben in der Vergangenheit durch die Schaffung einer kompletten Infrastruktur, Bereitstellung von bezahlbarem Bauland, einer vielfältigen Vereinstätigkeit usw. dem demografischen Wandel entgegengewirkt“.

27 Jahre nach der Wende haben Stegelitz, Lüderitz und Groß Schwarzlosen eine stabile Einwohnerzahl. Die Dorfgemeinschaften sind nach Ansicht der Bürgermeisterin „ein fester und wertvoller Schatz des gesellschaftlichen Lebens“. Braun ist „unendlich dankbar, dass wir uns das erhalten konnten“, und dankt allen Akteuren, die zum Gelingen der Festivitäten beigetragen haben.

„Ich wünsche mir, dass das generationsübergreifend auch so bleibt, denn nur so wird unser Dorf immer eine Zukunft haben“, so Lüderitz´ Bürgermeisterin weiter.

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