Festival lockt zahlreiche Metal-Fans nach Bertingen

RUDE 2017: Gewaltige Klänge unter den Eichen

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Die Coverband „Powerslave“ gab die Hits der weltweit bekannten, britischen Metal-Formation „Iron Maiden“ zum Besten. Dank eines stimmgewaltigen Sängers war der Unterschied kaum spürbar.
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Deathgrind aus Deutschland: „Milking the Goatmachine“ spielten schnell und kompromisslos. Den Zuschauern gefiel es.
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Für ihren letzten Song nahmen Musiker von „Crisix“ aus Barcelona ein Bad in der Menge.
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Die Haarpracht des „Deserted Fear“-Gitarristen Fabian Hildebrandt schwang zum Takt der Musik.
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Wenn der Kopf und die Mähne ekstatisch zum Rhythmus der Musik geschwungen werden, bezeichnet man das als „headbanging“.
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Dem Gehörnten zum Gruße: Mit der „mano cornuta“, auch Pommesgabel genannt, zeigen Fans ihre Begeisterung für die dargebotene Musik.
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Das diesjährige „Rock unter den Eichen“-Festival fand bei größtenteils sonnigem Wetter statt, was zahlreiche Fans nach Bertingen lockte.
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Ein Solo erfordert die volle Konzentration.
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Hier gehört die Maske zum Showprogramm.

Bertingen. Über 20 Bands verschiedener Härtegrade waren am Wochenende beim „Rock unter den Eichen“-Festival in Bertingen live zu erleben. 

Der erste Höhepunkt war bereits am Freitagabend der Auftritt der schwedischen Black-Metal-Kombo „Dark Funeral“. Sie spielten noch bis nach Mitternacht auf der von hohen Eichen umrahmten Hauptbühne. 

Damit in der Zeit der Umbaupausen keine Langeweile entstand, gab es auf der zweiten Bühne „Schwarzer Bock“ zumeist Coversongs. Freitags mit „Torturebitch“ und „Motörment“, am Samstag dann mit „Infection“ und „Power-slave“. Bei den letztgenannten Künstlern handelt es sich um eine Coverband der britischen Heavy-Metal-Formation „Iron Maiden“. Sie gaben unter anderem Hits wie „The Trooper“ oder „Moonchild“ zum Besten. 

Aber die wesentliche Attraktion war dennoch die Hauptbühne, auf der die Veranstalter eine internationale Musikauswahl bereitstellten. Am Samstagnachmittag etwa heizten die spanischen Thrasher der Band „Crisix“ dem Publikum ordentlich ein. Bei ihrem letzten Song verließen Musiker sogar die Bühne, um mitten unter den Fans die finalen Akkorde zu spielen. Danach wurde es thüringisch mit der deutschen Death-Metal-Band „Deserted Fear“. „Schön grün hier, fast wie daheim“, so eine Ansage der Band an das Publikum, welches sich von der dargebotenen Musik begeistert zeigte. 

Als im Anschluss Männer mit Ziegenmasken die Bühne betraten, war eingefleischten Fans sofort klar, dass es sich um einen Auftritt der ebenfalls deutschen Formation „Milking the Goatmachine“ handeln musste. Auf Thüringen folgte im Programm Südamerika. „Krisiun“ aus Brasilien spielte Death Metal in gewohnt kompromissloser Härte. Den Abschluss des Samstagabends bildeten, wie schon am Freitag, Musiker aus Schweden. Mit „Entombed A.D.“ gab es entsprechend raue Klänge von einer Kombo, die bereits seit 1989 aktiv ist.

Von Mike Höpfner

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