Ministerin Petra Grimm-Benne besucht Arbeitsschutzpreisträger Matetec

Raus aus der Gefahrenzone

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Ministerin Petra Grimm-Benne und weitere Politiker besuchten die Tangerhütter Firma, die vergangenen Herbst mit dem Deutschen Arbeitsschutzpreis in Düsseldorf geehrte wurde.

Tangerhütte. Eine Entwicklung von Matetec-Chef Matthias Teek aus Tangerhütte macht die Entsorgung ausgedienter Rotorblätter von Windkraftanlagen viel sicherer: Ein Teleskoplader ist mit einer hydraulischen Schneidvorrichtung ausgestattet worden.

Die Bedienung des Gerätes erfolgt aus dem Führerhaus. Die Mitarbeiter sind somit nicht mehr in der Gefahrenzone tätig. Dafür gab es im Herbst in Düsseldorf den Deutschen Arbeitsschutzpreis.

Petra Grimm-Benne (SPD), Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration, hat jetzt die Möglichkeit genutzt, sich vor Ort über das Familienunternehmen zu informieren. Begleitet wurden sie unter anderem von Bundestags- und Landtagsabgeordneten. Matthias Teek, seine Frau Silke und Sohn Felix sind mit ihrem Team Spezialisten für alles, was per Hochdruckstrahl gereinigt oder getrennt werden muss. Matetec arbeitet für Windkraftunternehmen, aber auch für Werften und Schienenfahrzeughersteller.

Weil bisher Rotorblätter mit einer Handlanze getrennt werden mussten, was sehr anstrengend und gefährlich ist, hatte Matthias Teek getüftelt. Er setzte sich beim Ausscheid um den Deutschen Arbeitsschutzpreis unter 123 Teilnehmern in der Kategorie der kleinen und mittleren Unternehmen durch. Ein Ergebnis, dass ihn bis heute erfreut.

Von Christian Wohlt

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