Radler nutzen rege die Chance zum Ausruhen am Mahlpfuhler Dorfteich

Rasten am Pappeltisch

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Ein ruhiges Plätzchen mitten im Dorf lädt zum Verweilen ein. Andrea Osinsky sitzt gerne in der Radlerrast und schaut den Schwänen und Enten zu. Mit der Resonanz der durchreisenden Radfahrer ist sie sehr zufrieden.

Mahlpfuhl. Was während eines Arbeitseinsatzes entstand, erfreut die Mahlpfuhler noch heute. Idyllisch passt sich die Radlerrast am Ententeich dem Dorfbild an.

Auch Andrea Osinsky, Vorsitzende des Mahlpfuhler Dorfvereins, verweilt dort gerne und lässt den Blick über die schwarzen Schwäne und die anderen zahlreichen Teichbewohner schweifen.

Als der Forstbetrieb Altmark im vergangenen Jahr ein Fest zum internationalen Jahr des Waldes beging, organisierten auch die Mitglieder des Dorfvereins die Feierlichkeiten mit. „Wir haben damals Sponsorengelder erhalten und schnell stand fest, dass das restliche Geld für diese Radlerrast verwendet werden soll“, erklärt Osinsky im Gespräch mit der Altmark-Zeitung. Die Idee dazu hatte Dirk Seyfarth vom Forstbetrieb Altmark schon länger. Schnell war das nötige Holz organisiert. In einem Arbeitseinsatz werkelten Männer des Dorfes an dem neuen Hingucker aus einheimischem Holz. Die Balken sind aus Eichen-, das Dach aus Lärchenholz. Der Tisch besteht aus einem massiven Stück Pappel.

Seitdem nutzen den Rastplatz nicht nur die Dorfbewohner. Auch die durchreisenden Radfahrer legen dort gerne einen Halt ein. „Ich bin dankbar für das Entstandene und verbringe hier gerne etwas Zeit. Vor allem der Forstbetrieb hat uns sehr geholfen und wir haben die Stadt Tangerhütte nicht belastet“, resümiert Osinsky zufrieden. Die Bänke, die aus Holz und Metall bestehen, hat übrigens ihr Ehemann Karl-Heinz Osinsky gebaut.

Von Berit Wagner

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