Größte Investition im Kreis: Zwischen Cobbel und Ringfurth rollt es wieder / Kosten: 975.000 Euro

101 Obstbäume für die neue Straße

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Die Kinder der Kita „Sonnenkäfer“ aus Cobbel unterstützten Landrat Carsten Wulfänger (CDU) bei der offiziellen Eröffnung der Kreisstraße zwischen Ringfurth und Cobbel. Auch Anwohner wohnten der Eröffnung bei.

Cobbel/Ringfurth. Sie ist zweieinhalb Kilometer lang, fünfeinhalb Meter breit und hat 975.000 Euro gekostet. Gestern wurde die sanierte Kreisstraße 1186 zwischen Cobbel und Ringfurth nach knapp viermonatiger Bauzeit für den Verkehr freigegeben.

Eigens zum Banddurchschnitt war Landrat Carsten Wulfänger (CDU) angereist. Denn damit konnte das landkreisweit größte Straßenbauprojekt des laufenden Jahres abgeschlossen werden.

Eine Million Euro stünden pro Jahr im Haushalt für derartige Vorhaben im gesamten Landkreis zur Verfügung. Fast die gesamte Summe ist in den Ausbau allein dieser Straße im Süden des Landkreises geflossen. Das sei kein Pappenstiel. „Ich bin froh, dass sie jetzt fertig ist“, sagt Wulfänger. Und wünscht, dass die Straße lange halte und keine Unfälle passierten.

Froh sind auch die direkt Betroffenen. Ringfurths Ortsbürgermeister Hans-Peter Gürnth erinnerte, dass viele Jahre um die Erneuerung der Ortsverbindung gekämpft wurde. Zahlreiche Ordner mit Schriftverkehr dazu füllen seinen Aktenschrank. Die alte Straße stammte noch aus DDR-Zeiten und hatte seitdem lediglich eine Bitumendecke erhalten. Im Jahr 2006 stand die Sanierung erstmals auf der Prioritätenliste. Umgesetzt wurde sie aber erst jetzt.

Der Bau sei gut geworden, lobte der Landrat. Ganz ohne Verzögerung ging es aber nicht ab. Das Sommerwetter warf den Zeitplan über den Haufen, weil Baumaschinen auf dem heißen Asphalt nicht fahren konnten. Zum Gesamtprojekt gehörten der Straßenbau nebst Entwässerungsanlagen und die Neugestaltung der Ortsdurchfahrten. Zur feierlichen Freigabe waren zahlreiche Anwohner gekommen. Die Kleinen der Tagesstätte „Sonnenkäfer“ aus Cobbel erfreuten mit einem Programm.

Komplett fertig ist das Ganze jedoch noch nicht. Im Herbst werden noch 101 Obstbäume gepflanzt. Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen sollen der Strecke ein altmarktypisches Erscheinungsbild geben. Für diesen Landschaftsbau sind 41.000 Euro vorgesehen.

Von Christian Wohlt

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