13. Auflage in Bertingen / Zweite Open Air-Bühne / Service für Rollstuhlfahrer

Kultfestival der Metalszene seit 2004 in der Altmark

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Die deutsche Thrash-Legende „Destruction“ wird in diesem Sommer auf der Hauptbühne unter den Eichen stehen. 2016 wird das nunmehr 13. Rock unter den Eichen-Festival im Süden der Altmark gefeiert.

Bertingen. Zwei Tage im Sommer sollten sich Freunde harter Gitarren-Riffs, rauer Stimmen und schmetternder Schlagzeug-Schläge auch 2016 in ihren Terminkalender eintragen – den 22. und 23. Juli.

Ein eher offizieller Geheimtipp lädt seit 2004 in das Herz Deutschlands nach Bertingen ganz im Süden der Altmark ein. Und trägt als Kultfestival seinen Beitrag zur hiesigen Kulturlandschaft bei.

RUDE steht in der Englischen Sprache für „derb“, „roh“ und „gewaltig“. Eigenschaften, die im Metal wie die Faust aufs Auge passen. RUDE steht aber auch für ein Festival, das sich im Norden Sachsen-Anhalts zu einer festen Pilgerstätte für Metalheads aus allen Ecken der Erde etabliert hat – familiär, gastfreundlich, laut. Und so gewaltig, wie auch in der Region verwurzelt, wie die mächtigen Namen stiftenden Bäume, die rund um den Festplatz in Bertingen stehen.

Das Rock unter den Eichen-Festival geht in diesem Sommer nunmehr in die 13. Runde. Und legt mit einer zweiten Bühne unter freiem Himmel noch einmal nach.

Fanfreundlich soll es auch in diesem Jahr bleiben. Das beinhaltet laut Veranstalter nicht nur das Parken, das Campen oder die Versorgung mit genügend sanitären Mobilhäuschen. Fanfreundlichkeit bedeute in diesem Zusammenhang auch, es Metalfans mit einer Behinderung zu ermöglichen, sich ohne große Einschränkungen zum und auf dem Festival bewegen zu können. So kann auf der Internetseite www.rockunterdeneichen.de ein „Zeltauf- und abbauservice“ kostenfrei gebucht und am Festival-Wochenende in Anspruch genommen werden. Zudem können Rollstuhlfahrer sich im Vorfeld, ebenfalls online ersichtlich, bei einem Tangerhütter Taxi-Unternehmen melden, um sich, dann auf eigene Kosten, mit dem passenden Transportfahrzeug vom Bahnhof nach Bertingen fahren zu lassen.

Das Open Air bietet seinen treuen und seinen neuen Fans sowie den Bewohnern von Mahlwinkel, Uetz, Kehnert und Bertingen – Bürger dieser vier Orte genießen auch 2016 wieder freien Eintritt – natürlich auch nationale und internationale Größen der Szene. Zu diesen gehört definitiv die deutsche Thrash-Metal-Formation „Destruction“, die seit 1982 auf weltweiten Bühnen stehen. Für Freunde des Black Metal sollten „Marduk“ ein Grund mehr sein, die Reise in die Altmark anzutreten. Aber auch Spaßgaranten wie die „Excrementory Grindfuckers“ sind auf der Hauptbühne unter den Eichen zu erleben. Wer sich Tickets zum RUDE sichern möchte, weitere Bands erspähen will, sollte sich neben dem Internetauftritt auch die Facebookseite zu Gemüte führen.

Von Alexander Postolache

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