Eltern an Otto-Nuschke-Straße verärgert über vernachlässigten Spielplatz / Graubner fordert Konsequenzen

Kinder zwischen Kippen und Scherben

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Bei der Skaterbahn an dem Kinderspielplatz fehlen großflächig Steine. Schon einmal mussten sie neu verlegt werden.

Tangerhütte. Das Ordnungsamt der Stadt Tangerhütte soll energisch vorgehen. Marcus Graubner fordert das, in seiner Hand eine Tüte voller Scherben, die auf dem Kinderspielplatz in der Otto-Nuschke-Straße aufgelesen wurden.

Der Spielplatz, lange in der Kritik, wird nun wieder von Eltern der umliegenden Straßen kritisiert.

Das Hauptproblem, wie es vor Ort klar wird: Kinder wollen hier spielen, und Jugendliche chillen, so die grundlegende Kritik, die Graubner im Tangerhütter Stadtrat beschreibt. Die Kleinen spielen also in Sand, in dem die Größeren ihre Kippen entsorgen oder in dem sie Bierflaschen und Scherben hinterlassen. Kinder, auf deren Sicherheit Eltern besonders achten, teilen sich einen Ort mit denjenigen, die gern über die Stränge schlagen. Für Jugendliche ist am selben Ort eine Skaterbahn aufgebaut.

Zersplitterte Flaschen unter den Spielgeräten.

„Es hat bereits Verletzungen gegeben. Ich fordere, dass die Stadt hier tätig wird und energisch durchgreift“, meinte Graubner. Tatsächlich hat sich ein Kind mehrmals geschnitten. Die Mutter ermahnt ihn zwar immer, dass er die Schuhe anlassen soll, aber Kinder stört der Sand in den Schuhen – und sie ziehen sie sich unbedacht aus. Gegen eine Wunde des Jungen hätten aber auch Schuhe nicht geholfen – sie liegt am Handgelenk, senkrecht entlang der Pulsader.

Von Kai Hasse

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