ADAC-Lichttest: Mängel an jedem dritten Fahrzeug

Kampf gegen „Blender“ und „Einäugige“

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Beim Lichttest in Mahlpfuhl fand das ADAC-Technikteam bei einem Drittel der überprüften Fahrzeuge Mängel.

mei Tangerhütte / Mahlpfuhl. Der ADAC-Ortsklub Tangerhütte hat sich an der bundesweiten Lichttestaktion „Licht ‘17“ beteiligt und sein Technikteam in einem Mahlpfuhler Autohaus postiert, um den Kampf gegen „Blender“ und „Einäugige“ aufzunehmen.

„Leider holte uns die Realität schnell wieder ein, denn die besagte Spezies fand nicht den Weg zu uns“, resümiert Hartmut Plath, Vorsitzender des AC Tangerhütte.

Neben der Kontrolle der Einstellung des Abblendlichtes testeten die ADAC-ler die gesamte Außenbeleuchtung der Fahrzeuge. „Denn auch Stand- und Kennzeichenleuchten sind wichtige, aber oft vernachlässigte Bestandteile der Beleuchtungsanlage“, betont Plath. Die geringe Beteiligung an der Lichttest-Aktion bestätigte einen jahrelangen Trend – rund ein Drittel der überprüften Fahrzeuge wiesen Mängel auf. Ob nicht korrekt eingestellte Scheinwerfer oder defekte Glühlampen – das Technikteam konnte allen Kraftfahrern helfen. Die Scheinwerfer wurden reguliert und defekte Glühlampen ersetzt. So konnten letztendlich alle Fahrzeuge den Prüfstand mit der erhofften Plakette und dem guten Gefühl, einer einwandfrei funktionierenden Lichtanlage, verlassen.

Es sei bedauerlich, dass viele Fahrzeugbesitzer die Notwendigkeit einer richtigen Scheinwerfereinstellung nicht sehen. Oft werde angenommen, dass Fahrerassistenzsysteme und automatische Höhenregulierungen der Scheinwerfer in modernen Autos die Grundeinstellung des Fahrlichtes überflüssig machen. Dem sei aber nicht so.

Plath weist darauf hin, dass auch die richtige Bereifung wichtig ist. Für Winter- oder Ganzjahresreifen sei eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern in Ordnung.

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