17-jähriger Japaner bringt Griebener Erst- bis Viertklässlern Asien näher

„Jeden Tag zwei Stunden mit der Bahn zur Schule“

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Für die 11. Klasse am Tangermünder Gymnasium übt Tomonari Miyatake sein Deutsch erst noch in Grieben.

Grieben. „Grieben, das ist ein Dorf in Deutschland“, erläutert Zweitklässler Tristan auf einem Blatt Linienpapier an der Wand seines Unterrichtszimmers im ersten Stock.

Die hingebungsvoll in artigen Buchstaben geschriebene Botschaft hat Tristans asiatischer Gastschüler aus dem Land der aufgehenden Sonne aber gar nicht lesen müssen. Tomonari Miyatake hat auch so bemerkt, dass er im Land der Frühaufsteher die ach so komplizierte Sprache der Dichter und Denker lernt.

Bei seiner Gastelternfamilie Malchow in Buch ist der 17-Jährige aus Tokios Schlafstadt Kumagaya dann auf Tristans Mitschülerin Lena Sophie Neuenfeldt getroffen. Und so kam ein Kontakt zustande, der dem zarten Burschen, den alle „Tomo“ nennen, dazu verhilft, sein Deutsch-Training im Rahmen eines Sprachpraktikums in der Griebener Grundschule zu vervollkommnen. Dazu war zuvor ein Kooperationsvertrag mit der Tangermünder Diesterweg-Gymnasium geschlossen worden, wo Tomo die 11. Klasse besucht, wie Noch-Vize-Schulleiterin Dörthe Flint der AZ berichtet (siehe Zweispalter links).

Von Antje Mahrhold

Mehr dazu lesen sie am Mittwoch in der Altmark-Zeitung.

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