Neue Anlage zur Kaliumchlorid-Herstellung

K+S investiert 20 Millionen Euro in Zielitz

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dpa Zielitz. Der Bergbaukonzern K+S investiert mehr als 20 Millionen Euro in sein Kaliwerk in Zielitz nördlich von Magdeburg.

Eine neue Anlage zur Herstellung von Kaliumchlorid solle eine höhere Qualität liefern, teilte das Unternehmen am Montag mit. An diesem Donnerstag ist die Grundsteinlegung geplant. Im Januar 2014 soll die Anlage in Betrieb gehen. Kaliumchlorid wird bei der Produktion von Glas, Keramik oder auch Arzneimitteln genutzt.

K+S fördert in Zielitz Kali aus der Tiefe und stellt dort pro Jahr mehr als zwei Millionen Tonnen Kaliprodukte für Landwirtschaft und Industrie her. Mit rund 1800 Mitarbeitern ist der Standort einer der größten Arbeitgeber in der Region, das Kaliwerk ist eines der größten der Welt. Bei gutem Wetter bis in den Harz sichtbar sind die großen Abraumhalden nördlich von Magdeburg. Sie enthalten mineralisch verunreinigtes Steinsalz, das bei der Verarbeitung der Rohsalze übrigbleibt.

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