Junge Tierärztin kehrt in ihre Heimat zurück

„Der ideale Ort, um Wurzeln zu schlagen“

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Für Juliane Eckardt stand von Anfang an fest, dass sie in die Altmark zurückkehren wird. Das frühere Landambulatorium in Grieben ist für sie der ideale Ort für ihre Landtierarztpraxis.

Grieben. Keine Angst vor kleinen und großen Tieren hat Juliane Eckardt. Schon in der Kindheit war die Altmärkerin von Hunden, Katzen, Geflügel und Co. umgeben. Schließlich wuchs sie auf dem Dorf, in Bittkau, auf. Ihr Vater arbeitete als Veterinäringenieur.

Da war der Lebensweg der Tochter fast vorgezeichnet. „Ich wollte schon immer Tierärztin werden. Für mich gab es nie einen anderen Beruf“, sagt sie.

Nach der Schulzeit am Altmärkischen Gymnasium in Tangerhütte und dem Abitur in Tangermünde ging Juliane Eckardt zum Studium der Veterinärmedizin nach Hannover. Dass sie in die Altmark zurückkehren wird, stand von Anfang an fest. Schließlich warteten hier ihre große Familie und die Freunde. Auch ihren heutigen Ehemann fand sie in heimischen Gefilden.

Zunächst arbeitete die junge Tierärztin in einer Praxis in Mahlwinkel. Als sich vor ein paar Jahren die Gelegenheit bot, in Grieben das frühere Landambulatorium zu erwerben, griff die Familie zu und richtete sich dort häuslich ein. Das ist der ideale Ort, um Wurzeln zu schlagen und beruflich auf eigenen Beinen zu stehen, sagte sich die heute 31-Jährige. Dann kam die Familienplanung dazwischen und ihre beiden Kinder auf die Welt. Nun ist es aber soweit.

Am 1. Dezember öffnet die Veterinärmedizinerin ihre Landtierarztpraxis in Grieben. Interessierte sind von 14 bis 18 Uhr gern gesehen. Neben Hunden, Katzen und anderen Haustieren oder „wenn das Schwein krank ist“, hat es die Tierärztin künftig auch mit den „großen“ Vierbeinern zu tun. Die Betreuung von Milchviehbetrieben in der Umgebung wird einen Großteil ihrer Arbeit ausmachen. Dabei ist sie dann ihren ganz speziellen Lieblingen ganz nah. „Für Kühe hatte ich schon immer etwas übrig“, sagt Juliane Eckardt. „Die haben so schöne Augen“, schmunzelt sie.

Von Christian Wohlt

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