Ortsbürgermeister Detlef Radke hofft auf Geld für Jubiläumsfest im Wildpark

„Hirsch Heinrich“ und die Freuden der Matsch-Straße

Siegfried Arndt, Vorsitzender des Fördervereins Wildpark Weißewarte, zeigt eine der Tafeln, die Tangermünder Gymnasiasten während eines Projektes erstellt haben. Im Hintergrund ist übrigens der neue Bewohner „Hirsch Heinrich“ zu sehen. Foto: Wagner

Weißewarte. Ihrem großen Ziel sind sie auch in diesem Jahr wieder sehr nahe gekommen. „30 000 Besucher pro Jahr in unserem Wildpark. Das wäre was. Da wollen wir hin“, erzählt Annette Friedebold im Gespräch mit der Altmark-Zeitung.

Immerhin 27 000 zahlende Gäste machten sich im vergangenen Jahr auf den Weg in den Park und passierten das kleine Kassenhäuschen.

Unter den Gezählten sind laut Friedebold nicht mal die zahlreichen Händler der Flohmärkte, die Besucher des Kinderfestes des Tangerhütter Kulturhauses und die unter Dreijährigen gelistet. „Sonst hätten wir die 30 000 sicher schon geknackt“, zeigt sich die Wildpark-Leiterin zuversichtlich für das noch junge Jahr. Die Flohmarkt-Händler rufen übrigens dieser Tage schon an und wollen sich für den nächsten Markt anmelden.

Großes steht dem Wildpark Weißewarte in diesem Jahr auf jeden Fall bevor. Denn am 7. Juli soll das 40. Jubiläum gefeiert werden. Ab 11 Uhr können Interessierte zu den Feierlichkeiten zwischen den Tiergehegen kommen. Ponyreiten, die alte Parkeisenbahn und die Elektroautos runden das bunte Programm ab, alles soll noch nicht verraten werden.

Im vergangenen Jahr hat sich wohl am meisten am Hirschgehege getan. Nicht nur ein neuer Bewohner, nämlich „Hirsch Heinrich“, ein Rothirsch, konnte begrüßt werden. Das Gehege hat außerdem durch Spendengelder eine neue Einzäunung bekommen (die AZ berichtete). Gerne erinnert sich Friedebold an den Besuch der Tangermünder Gymnasiasten. Während ihres Projektes „Arbeit und Forschen im Wildpark“ fertigten die Schüler sechs informative Tafeln an. Eine beschäftigt sich mit dem Thema Hirsche.

Auch auf dem Spielplatz hat sich etwas getan. Dieser wurde aufgewertet, unter anderem mit einer Matsch-Straße, die zum ausgiebigen Panschen einlädt. Gegenüber der Scooterbahn entstand ein neuer Toilettentrakt. Die Ausstellung im Blockhaus vor den Türen des Parks hat sich etabliert. „Das Konzept Tiere und Freizeitangebote stimmt, deshalb sind wir ja auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die Zusammenarbeit mit dem Förderverein läuft super, auch dank unserer Unterstützer“, fasst Detlef Radke, Ortsbürgermeister Weißewarte, zusammen. „Das Jubiläum müssen wir richtig groß begehen, da müssen auch finanzielle Mittel bereitgestellt werden“, ergänzt Radke. Auch Akteure vom Landkreis und auch den Ministerien will er zur Festveranstaltung einladen.

Für die kommenden Monate stehen bereits zahlreiche Veranstaltungen auf der Agenda: Unter anderem vier Flohmärkte, zwei Kinderfeste, das Herbst- und Drachenfest und das Lichterfest mit Fackelumzug.

Von Berit Wagner

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