Schweinebraten, Entenangeln und Weihnachtslieder: Erster Adventsmarkt in Tangerhütte / Erlös wird gespendet

Harte Arbeit für eine große Resonanz

Viele Besucher nahmen den Weg auf sich, um sich von der vorweihnachtlichen Stimmung anstecken zu lassen.
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Viele Besucher nahmen den Weg auf sich, um sich von der vorweihnachtlichen Stimmung anstecken zu lassen.
  • VonCharlotta Spöring
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Tangerhütte. „We wish you a Merry Christmas“ sangen die Kleinen und Größeren der Kinderoase am Sonnabend und erfassten damit die Stimmung auf dem ersten Tangerhütter Adventsmarkt.

Es lag etwas in der Luft: Die Bezirksschornsteinfeger verwöhnten die Besucher mit selbst mariniertem Mutzbraten, den sie vor Ort zubereiteten.

Einige Gewerbetreibende der Einheitsgemeinde hatten sich zusammengeschlossen, um gemeinsam die Adventszeit einzuläuten. Dazu standen am Sonnabend zwölf Stände auf dem Gelände des Tangerhütter Autodienstes bereit, das von Inhaber Claas Dammeyer zur Verfügung gestellt wurde.

Für jeden etwas dabei: Eine große Auswahl an handgefertigten Schmuckstücken lagen zum Verkauf bereit.

Mitverantwortlicher Wilko Maatz zeigte sich höchst erfreut über die große Resonanz. „Wir haben in den letzten Tagen viel geschuftet, um den Markt auf die Beine zu stellen“. Daher sei es umso schöner, dass so viele Leute den Weg auf sich nahmen. Und es gab viel zu erleben: Der Töpferverein Tangerhütte verkaufte handwerkliche Schmuckstücke, in einem Sessel begeisterte die „Lese-Omi“ mit spannenden Weihnachtsgeschichten und ein saftiger Schweinebraten nach Schmöllner Art und frischgebackene Waffeln sorgten für einen gefüllten Magen. Die kleinen Besucher konnten sich derweil im Entenangeln üben.

Echte Verkaufstalente: Alex, Patrick und Tyler (von links) verkauften Spielsachen aus der heimischen Kinderstube.

Für eine besinnliche Stimmung sorgten ab 15 Uhr die Kinder des Tangerhütter DRK-Kinderheimes, die einige Weihnachtslieder einstudiert hatten. Begleitet wurden sie dabei von Marc, der auch ohne Augenlicht die Tasten seines Keyboards traf. Die Zwillinge Alex und Tyler hatten ihre Kinderstuben ausgemistet, um ihre Spielzeuge gegen geringes Geld zu veräußern. „Wir stehen jetzt seit 12 Uhr hier und haben schon einige Spiele und DVDs verkauft“, erzählte Alex stolz.

Der Weihnachtsmann durfte am Samstag nicht fehlen.

Zum krönenden Abschluss gab es ein großes Höhenfeuerwerk, das die Mitarbeiter des Autodienstes organisiert haben. Ein gelungener Tag, resümieren die Veranstalter. Der Gewinn des Adventsmarktes wird keineswegs in die eigene Tasche gesteckt, sondern geht an die Elterninitiative Kinderträume.

Von Charlotta Spöring

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