„Da hängen Emotionen dran“

Kulturhaus Tangerhütte kommt am 8. August ins Fernsehen

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Die Vergangenheit und Gegenwart des „Kreiskulturhauses Tangerhütte“ wird in einem Fernsehbeitrag beleuchtet.

mei Tangerhütte. „Kultur in VEB-Klubhäusern der Provinz“ – da passt die Tangerhütter Kult(ur)stätte genau ins Bild. „Hier hängen Emotionen dran, hier hat man die Jugend verbracht, hier ist man sozialisiert worden“, kommentiert Andreas Brohm, Bürgermeister von Tangerhütte.

200 solcher Häuser waren Orte für Reden, Bildung und Vergnügen in der DDR, oft angekoppelt und damit bezahlt von großen Betrieben oder LPG. Der MDR sendet am Dienstag, 8. August, von 20. 45 bis 21. 15 Uhr im Rahmen der Reihe „Der Osten – entdecke wo du lebst“ einen Beitrag über die VEB-Klubhäuser der Provinz, und da wird auch das Tangerhütter Kulturhaus eine Rolle spielen.

Dort wurde der Schulanfang ausgerichtet, die Jugendweihen, wurden Betriebsfeste und Parteikonferenzen abgehalten. Und sogar mancher Künstler aus der Hauptstadt wurde in die Provinz geholt. „Veronika Fischer, die Modern Soul Band, die Puhdys, Wolfgang Ziegler und Band, früher Bärbel Wachholz – alle renommierten DDR-Gruppen waren hier“, schwärmt Angelika Jacob aus Tangerhütte, Tochter des langjährigen Kulturhaus-chefs aus DDR-Zeiten.

Die Redakteure gehen der Frage nach, was aus den Stätten geworden ist. Gezeigt werden drei Beispiele aus Sachsen-Anhalt: das Kreiskulturhaus Tangerhütte, das „Kulturhaus der Werktätigen“ in Harbke und das „Klubhaus der Gewerkschaften“ in Wolfen.

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