Sanierte Kindereinrichtung offiziell eingeweiht

Freudenfest für Friedrich Fröbel in Tangerhütte

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Zur Eröffnung sangen die Kinder der Regenbogen- und der Bauarbeitergruppe den Gästen ein Ständchen. Dann wurde die sanierte Einrichtung offiziell eingeweiht.

Tangerhütte – Nach gut einjähriger Bauzeit wurde die frisch sanierte und ausgebaute Kindereinrichtung „Friedrich Fröbel“ in Tangerhütte am Freitag mit einem kleinen Fest offiziell eingeweiht.

Mit dem „Herbstlied“ begrüßten die Kinder der Regenbogen- und der Bauarbeitergruppe die Gäste, darunter viele Muttis und Vatis sowie Stadträte und Vertreter der Stadtverwaltung.

„Es ist vollbracht“, freute sich Einrichtungsleiterin Ines Hoppe. Ihr Dank galt allen, die an dem Projekt mitgewirkt und mitgeholfen hatten, „den Baufirmen, den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs, den Mamas und Papas sowie dem Kita-Team“. Eine große Aktie hat auch der Förderverein. Besonders stolz ist sie auf die neue Ausstattung, die mehr Erlebniswelt für die Kleinen, als schlichtes Mobiliar ist. Bezogen wurden die neuen Räume mit einem Monat Verspätung, bereits Anfang September. Nun war die Zeit zum Feiern.

Rund 700 000 Euro aus dem Stark-V-Förderprogramm für das Bauliche und 100 000 Euro Eigenmittel für die Ausstattung hat die Kommune investiert. Hinzu kommen 30 000 Euro für Spielgeräte. Im Rahmen der Arbeiten wurde der komplette hintere Teil der Anfang der 1980er Jahre gebauten Einrichtung auf den modernsten Stand gebracht. Die untere Etage wurde saniert. Im lange Zeit nicht genutzten ersten Stock entstanden neue Gruppenräume. Auch der Gang zwischen den Gebäudeteilen erhielt ein neues Gesicht.

Die „Friedrich Fröbel“ ist eine von zehn kommunalen Kindereinrichtungen und nach Grieben die zweite in diesem Jahr sanierte in der Einheitsgemeinde. Genau 92 Plätze in acht Gruppen sind derzeit belegt. Weitere Anmeldungen liegen vor. Insgesamt können bis zu 136 Kinder aufgenommen werden. Bürgermeister Andreas Brohm (parteilos) freut sich über das Angebot, das auch dazu beitragen soll, junge Leute in die Einheitsgemeinde zu locken. „Sie können jetzt guten Gewissens mit der Familienplanung beginnen“, sagte er in seinen Eröffnungsworten.

VON CHRISTIAN WOHLT

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