Altmärkische Komparsen unterstützen Prominente bei Kinofilm-Produktion

Filmleute lieben die Altmark

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Drehpause in Tangerhüttes Ortsteil Mahlpfuhl: Regisseurin Ute Wieland (2. v. l.) lobt mit den Schauspielern Wotan Wilke Möhring (v. li.), François Goeske und Anna Fischer die Vorzüge der Altmark. Auch in Bittkau und Tangerhütte wird gedreht.

Mahlpfuhl. Vor rund einem Jahr bei einem Set zum Filmdreh „Mann tut was Mann kann“ in Döbbelin getroffen, am Mittwochmittag wieder gesehen: Producerin Gabriele Jung und die AZ.

Dabei, wie auch 2011, Schauspieler Wotan Wilke Möhring als Filmvater Carsten. Dessen Filmsohn ist Tom (François Goeske). Die Szene, die gerade gedreht wird, als die Medien zugelassen sind, ist eine Schlüsselszene des Films „Besser als nix“. Der 19-jährige Tom lernt Sarah (Anna Fischer) kennen. Er trägt schwarz – immer. Und hört melancholische Musik. Bis auf seinen Freund Mike versteht er sich mit niemandem so recht. Nur die freundliche Berufsberaterin weiß genau, was aus ihm werden soll: Bestattungsfachkraft. Tom ist geschockt, aber „Besser als Nix“. Im Herbst 2013 soll der Film in die deutschen Kinos kommen. Regie führt Ute Wieland.

Aufgabe von Producerin Jung ist es, die Story des Films von Anfang an zu entwickeln, aber auch die Besetzung von Regie, Kamera und der Rollen zu beeinflussen sowie ein Auge auf ein gutes Drehbuch und die Einhaltung des Budgets zu haben.

„Die Altmark und Sachsen-Anhalt als Drehorte wählten wir aus, weil die norddeutsche Geschichte nach dem Roman von Nina Pourlak in einem flachen Land mit weitem Blick spielt. Ein Location-Scout hat Mahlpfuhl für diesen Film entdeckt und jetzt sind wir drei Tage hier. Die Altmärker spielen sehr gern als Komparsen mit und sind sehr freundlich. Tangerhütte und Bittkau werden ebenfalls Altmark-Drehorte sein“, berichtet Jung der AZ.

In einer Drehpause befragt, findet Wotan Wilke Möhring, dass „die Altmark wunderschön ist und die Leute hier besonders freundlich sind gegenüber uns Filmleuten“. Und Kollege François Goeske stimmt mit ein: „Wenn ich zu meiner französischen Mutter fahre, ist auch nicht so ein Trubel wie in den Großstädten. Ich bin jedenfalls überrascht, dass es hier so schön ist.“

Von Dietmar Schulz

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