Hauptausschuss lehnt Spende der SWG ab

Aktion „Dachschaden“: Es fehlen noch 15.500 Euro

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Für die Dachsanierung des „Neuen Schlosses“ Tangerhütte sind aktuell 46 960 Euro zusammengekommen. 15 500 Euro fehlen noch, damit die Kommune ihren Eigenanteil leisten kann. Nur dann fließen Fördermittel aus dem Leader-Programm.

mei Tangerhütte. Die Vertreter des Tangerhütter Hauptausschusses haben eine Spende der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG) über 1000 Euro für die Aktion „Dachschaden“ abgelehnt.

Grund sind Befürchtungen, dass die wirtschaftliche Situation der SWG so eine Summe nicht hergibt, denn bereits 2015 musste die Stadt als alleiniger Gesellschafter für Kredite der Gesellschaft bürgen. Im Rahmen der Aktion „Dachschaden“ sind nach Angaben von Bürgermeister Andreas Brohm (parteilos) aktuell 46 960 Euro für die Sanierung des Daches des „Neuen Schlosses“ zusammengekommen. Damit fehlen noch 15 500 Euro für den Eigenanteil, den die Kommune aufbringen muss.

Das „Neue Schloss“ im Gartenträumepark, eine einmalige Industriellenvilla aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts, gehört der Kommune. Die Industriellenfamilie von Wagenführ hatte in und um Tangerhütte Raseneisenerz abgebaut und eine europaweit bekannte Gießerei aufgebaut.

62 500 Euro müssen zusammenkommen, um die insgesamt 250 000 Euro teure Dachsanierung zu bewerkstelligen. Denn Leader-Fördermittel gibt es nur, wenn der Eigenanteil steht. Für Brohm ist das Förderprogramm „eine einmalige Möglichkeit, das Gebäude vor dem Verfall zu retten.

Für die Aktion Dachsanierung des „Neuen Schlosses“ gibt es am Sonntag, 18. Februar, einen Spendenlauf. Näheres dazu unter www.epz-online.de oder telefonisch bei Danny Kupferschmidt, 0157 / 86 76 86 69.

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