Brohm: „Aus jeder Familie einer“

Erster Spatenstich für neues Feuerwehrgerätehaus in Bittkau

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Bittkau ist als Treffpunkt und Ausbildungsstätte des Zuges Elbe angedacht.

Bittkau – Seit zwölf Jahren kämpft die Freiwillige Feuerwehr Bittkau um ein neues Gerätehaus. Am Freitag war endlich erster Spatenstich für das Millionenprojekt. Viele Bürger, Stadträte und Bürgermeister hatten sich dazu am alten Sportplatz eingefunden.

Wie wichtig eine funktionierende Feuerwehr ist, habe man bei dem schrecklichen Brand in Bittkau im Juli gesehen, begrüßte Moderator Peter Rudolf, selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Bittkau, die Gäste.

Nachdem die Freiwillige Feuerwehr Bittkaus zwölf Jahre lang um ein neues Gerätehaus gekämpft hat, erfolgte am Freitag nach vielen Mühen endlich der erste Spatenstich.

Ortsbürgermeister Alexander Wittwer erinnerte an die Geschichte des Platzes, der seit 1953 nicht nur bei Fußballspielen, sondern auch bei Feiern oder Osterfeuern die Menschen zusammengebracht habe. Mit dem Feuerwehrgerätehaus werde nun ein neuer Dorfmittelpunkt und ein zentraler Ort für die umliegenden Dörfern entstehen. Denn es wird nicht nur für Bittkau da sein. Das Gebäude ist als Ausbildungsstätte und Treffpunkt des Zuges Elbe gedacht. Mit der modernen Ausstattung werde das Ehrenamt gewürdigt. „Wir erhoffen uns damit neuen Zulauf für die Wehr“, sagte Ortswehrleiter Thomas Lemme.

„Aus jeder Familie sollte mindestens einer dabei sein“, formulierte Einheitsgemeindebürgermeister Andreas Brohm (parteilos) das ehrgeizige Ziel. Für die Kommune ist der Bau eine gewaltige Investition. Von den veranschlagten rund 1,5 Millionen Euro für Planung, Bau und Ausstattung, muss die Stadt knapp 855 000 Euro selbst aufbringen. Die verbleibenden 615 000 Euro sind Fördermittel. Entstehen sollen vier Stellplätze und ein Schulungsraum. Bis spätestens Ende kommenden Jahres, so die Förderbedingungen, muss das Projekt fertig und abgerechnet sein.

Von Christian Wohlt

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