Tangerhüttes Einheitsgemeinde-Bürgermeister will Zukunftssicherheit auf dem Lande

Brohm wirbt für Digitalisierung

+
Andreas Brohm: „Mit gelungener Digitalisierung verlieren ländliche Regionen vermeintliche Nachteile zum Vergleich zu Städten. 

mei Tangerhütte / Magdeburg. „Ohne Digitalisierung ist der ländliche Raum verloren“, warb Tangerhüttes Bürgermeister Andreas Brohm (parteilos) in der Talkshow „Fakt ist!“ in Magdeburg für den „zwingenden Ausbau einer der am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands mit Glasfaser“.

Brohm ist sich sicher, dass schnelles und zukunftssicheres Internet „das Leben und Arbeiten auf dem Land verbessern und attraktiv werden lassen kann“.

Deshalb forderte der Bürgermeister der Einheitsgemeinde alle via Fernsehen auf, den Bürgern mögliche Ängste vor der Digitalisierung zu nehmen und sich für die Umsetzung der Digitalisierung einzusetzen. „Dafür stehe und werbe ich“, sagte Brohm.

Mit einer gelungenen Digitalisierung würden ländliche Regionen vermeintliche Nachteile im Vergleich zu Städten verlieren. „Schon jetzt können wir mit einer guten Infrastruktur, etwa beim Kita-Ausbau, punkten“, sagte der Bürgermeister weiter. Die Mieten und Immobilienpreise seien günstig. „Wenn wir es schaffen, die Arbeitsplätze geografisch unabhängig zu machen, liegen sogar die Vorteile auf unserer Seite“, glaubt er. Landleben sei ein Zukunftskonzept, die Digitalisierung helfe dabei. „Wir können und müssen den Einwohnern auf dem Land das Gefühl der Abgehängtheit nehmen“, appellierte Brohm. „Mit digitalen Anwendungen, etwa für das Leben im Alter und Zugang zum schnellen Netz, machen wir das Dorf zukunftssicher.“ Das sei ein Grund, warum sich die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte um das Bundesprogramm „Land.Digital“ beworben habe. Brohm verwies in diesem Zusammenhang auch auf den Zweckverband Breitband Altmark, der die Region mit Glasfaser erschließen will.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare