Maßnahne für weniger Verkehrsunfälle

Blitzer: Übergangslösung an Lüderitzer und Vielbaumer Kreuzung

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Immer wieder gibt es schwere Unfälle an der B 189 bei Lüderitz.

kah Vielbaum/Lüderitz. Zwei haarige Kreuzungen liegen entlang der Bundesstraße 189: Vielbaum und Lüderitz. Hier kracht es immer wieder, im vergangenen Jahr gab es an beiden Orten je einen Verkehrstoten. Nun hat es ein Treffen von Verkehrsplanern gegeben.

Erstes Fazit: Eine Geschwindigkeitsmessung ist im Gespräch. Das heißt: Künftig wird dort zunächst geblitzt.

Vertreter der Landesstraßenbaubehörde, des Straßenverkehrsamtes, der Polizei und der Landesverkehrswacht diskutieren derzeit wegen der beiden gefährlichen Kreuzungen (AZ berichtete). Stoppschilder sind laut Polizei bei einem kürzlichen Gespräch thematisiert – und im Falle von Lüderitz verworfen worden. An der Vielbaumer Kreuzung gibt es ein Stopp-Schild, dies werde aber weitgehend missachtet. An beiden Kreuzungen könne es Veränderungen an der Straße geben: In Lüderitz würde eine Abbiegespur abgebakt, in Vielbaum sei eine „optische Bremse“ im Gespräch – profilierte Streifen auf der Fahrbahn.

Noch sind die Beratungen nicht abgeschlossen. Klar ist aber bereits, dass die Polizei bis zu einer konkreten Lösung an beiden Orten verstärkt mit einem „Blitzer“-Wagen kontrollieren will.

2015 starb an beiden Kreuzungen je ein Mensch. Erst im Februar gab es außerdem einen schweren Unfall bei der Lüderitzer Kreuzung, bei dem zwei Menschen schwer verletzt wurden.

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