Christian Wohlt aus Tangerhütte besuchte die Geburtsstadt Jesu

Bethlehem – zwischen Gewalt und Tourismus

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Festlich geschmückte Stadt: Weihnachten in Bethlehem ist ein ganz besonderes Erlebnis.

Bethlehem. „Liebe und Frieden!“ Das sind die Botschaften, die Theofilaktos, griechisch-orthodoxer Bischof von Bethlehem an die Welt sendet.

„Betet für den Frieden in Syrien und im Irak“, fordert der Patriarch der Geburtskirche alle Gläubigen auf und sagt: „Wir haben keine Waffen, um zu kämpfen. Unsere Waffe ist der Glaube“.

Für ihn sei es eine große Ehre, keine Last, Bewahrer der Ursprungsstätte des christlichen Glaubens zu sein, verrät der Patriarch, in dessen Verantwortung der Eingang zum Allerheiligsten der Christenheit, zur Geburtsgrotte Christi liegt.

Die Kirche insgesamt wird von drei Konfessionen verwaltet. Neben dem griechisch-orthodoxen, gibt es einen lateinischen (römisch-katholisch) und einen armenisch-orthodoxen Bereich, die voneinander streng getrennt sind. Und jeder feiert nach seinem jeweiligen Kalender das Weihnachtsfest, die Katholiken am 25./26. Dezember, die Orthodoxen am 6./7. Januar.

Die noch junge und kleine evangelisch-lutherische Gemeinde Bethlehems besitzt kein eigenes Recht in den heiligen Stätten. Ihre Weihnachtskirche liegt am Rande der Altstadt. „Sie sind aber eingeladen, bei uns mit zu beten“, sagt Bischof Theofilaktos und verweist darauf, dass die griechisch-orthodoxe Kirche als einzige ihren evangelischen Glaubensbrüdern dafür auch zu Weihnachten die Türen öffnet. [...]

Von Christian Wohlt

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